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Höhlen

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 03.09.2015 15:08

Vielfältige Höhlenwelt

Im bezeichneten Gebiet der Gemeinden Unter- und Oberiberg sind zur Zeit knapp 80 Höhleneingänge registriert. Viele der grösseren Höhlen sind aktiv, werden also von unterirdischen Bächen durchflossen. In höheren Lagen existieren aber auch etliche Trockenhöhlen, die von urzeitlichen Paläo-Wasserwegen zeugen. Wenn auch die Ybriger Höhlen bezüglich Ausdehnung nicht mit denjenigen Berühmtheiten im benachbarten Muotatal verglichen werden können, punkto Schönheit und Pracht der Tropfsteinbildungen stellen sie eine aussergewöhnliche Schatzkammer der Natur dar.
Die Ybriger Höhlen liegen meist versteckt in schwer zugänglichem Gebiet und benötigen zur Befahrung die entsprechende Spezialausrüstung – ein Grund, warum sie einem breiteren Kreis der Bevölkerung bislang unbekannt sind.
In der Galerie finden sich etliche Bilder dieser faszinierenden Unterwelt der Sihltaler Alpen.


Im Kreuzloch, eine der Flusshöhlen im Ybrig – Foto: A. Dickert

Höhlenforschungstätigkeit der OGH und HGY

Nachdem bereits in der ersten Hälfte des 20. Jh. einzelne Höhlen erforscht wurden, nahm die OGH in den frühen 70er-Jahren im Gebiet der Sihltaler Alpen ihre Tätigkeit auf. 1995 wurde die Höhlengruppe Ybrig gegründet und machte in der Folge vor allem im Waagtal einige spektakuläre Entdeckungen. Seit 2008 arbeiten die beiden Gruppen eng zusammen und profitieren vom gegenseitigen Know-how, was schliesslich zur Lancierung des vorgestellten Projekte führte. Die Arbeiten in den Höhlen laufen auch in Zukunft weiter. Nach wie vor ist es im Bergesinnern möglich, bedeutende Neuland-Entdeckungen zu machen.
Die Höhlen- und Karstforschung lässt sich am besten als „sportliche Wissenschaft“ charakterisieren, wo neben der wissenschaftlichen Tätigkeit eben auch die alpinistisch-sportliche Komponente in den Mittelpunkt rückt. Die Befahrung und Erschliessung der Höhlen stellt uns häufig vor grosse technische und physische Herausforderungen. Alle Höhlenforscher der HGY und OGH arbeiten ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Kostenintensiv gestalten sich hingegen die technischen Erschliessungen sowie das Material für wissenschaftliche Projekte.
Beide Vereine sind Sektionen der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung (SGH).


Tiefer Schacht in der Sihlhöhle, Foto: A. Dickert

 

Hohe Qualität der Topographie und der Pläne

Ein Hauptziel der höhlenforscherischen Tätigkeit ist die genaue Vermessung und Kartierung der unterirdischen Räume. In diesem Bereich ist die Schweiz - analog zu den Karten der Landestopografie - weltweit führend. Dies die Grundlage für alle weiteren wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich von Hydrogeologie, Morphologie, Sedimente, Biologie, Archäozoologie, Klimatologie, etc..


Beispiel Höhlenplan Sternenhöhle – A. Dickert

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