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erstellt von Administrator — zuletzt verändert: 08.08.2010 18:39
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Forschungslager Wägital 2018

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 29.10.2018 21:14

Das diesjährige Forschungslager Wägital bescherte uns vom 4.-10.8.2018 viel schönes und vor allem sehr heisses Wetter. Manche Teilnehmer wissen nun ganz bestimmt, wie sich Durst anfühlt! Infolge der Trockenheit gestaltete sich die Wasserversorgung zum ernsten Problem. Die wenigen gewittrigen Regenschauer brachten erst zum Schluss der Woche eine leichte Entspannung.

Das gute Wetter ausnützend, wurde vor allem viel Gelände prospektiert und rekognosziert. Entgegen den Erwartungen erwiesen sich die letzten beiden Sektoren im Rederten-Karrenfeld als sehr höhlenarm und waren bald abgeschlossen. Überraschenderweise fanden wir ausserhalb des Karrenfeldes in Richtung Redertengrat neben kleineren Objekten eine weitere Mittelhöhle, die Salamanderhöhle mit 56 m Länge und ordentlichen Dimensionen. Im neuen Gebiet, den Muttericharren, wurden die ersten Objekte erforscht und vermessen.

Ein nicht unerheblicher Aufwand und Einsatz von Hammer und Bohrmaschine war dieses Jahr nötig, um im KAO-Schacht den Schnee- und Eiswall im Eingangsbereich überhaupt zu überwinden - eine Überraschung am ansonsten heissesten Tag des Jahres! Der letzte Schlot ausgehend auf etwa -100 wurde bis in 56 m Höhe geschlossert (bei total 69 m vermessener Schlothöhe). Dann führt eine Traverse in NW-Richtung erneut zu einer spaltartigen Schachtserie. Diese führt über Stufen à 13 und 10 m in die Tiefe, eher die Sache unpassierbar eng wird. Somit ist der KAO-Schacht nach 13 Jahren Bearbeitungszeit mit 1'592 m Gesamtlänge abgeschlossen.

Daneben fand die obligate Grabtour in der Lufthüttenhöhle statt und das imposante Schwalbenkopfloch wurde für eine Fototour besucht. Zwei Forscher nahmen den weiten Weg zum Lachenstock-Karrenfeld auf sich, um den Zapfenzieher K15 neu einzurichten und ein Barryvox-Gerät im Hinblick auf eine mögliche Verbindung zur Lachenstockhöhle zu installieren.

Fazit aber: Das Gebiet Rederten ist weitgehend abgeschlossen und wir werden nächstes Jahr überwiegend in eine ganz andere Richtung starten - kürzer sind dort die Anmarschwege jedoch keineswegs!

Text: Andy Dickert

Heirat in der OGH

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 23.10.2018 10:56

Nachdem bereits im letzten Jahr zwei OGH-Mitglieder geheiratet haben, folgte auch dieses Jahr eine weitere Hochzeit von OGH-Mitgliedern. Am 21. September haben sich Christian S. uns Simone B. das Jawort gegeben. Wir wünschen dem frischgebackenen Ehepaar alles Gute für die Zukunft.

Forschungslager Sulzfluh 2018

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 23.10.2018 10:58
Seit mittlerweile über 10 Jahren findet auf der Tilisunahütte im Rätikon (Vorarlberg) ein traditionelles Forschungslager mit Höhlenforschern aus der Schweiz und dem Vorarlberg statt.
Forschungslager Sulzfluh 2018

Rachenhoehle 3, Engstelle auf -160 Meter

Obwohl die ganz grossen Erfolge heuer vielleicht ausgeblieben sind, wurde mit dem erfolgreichen Tauchgang im Endsiphon des Weissplatten-Höhlensystems in über 500 m Tiefe ein grosses Kapitel in der Erforschung dieser Höhle abgeschlossen.

Bereits in den 80er Jahren wurde der Siphon über die damals noch Mäanderhöhle getaufte Höhle erreicht und seither wurde über eine mögliche Fortsetzung spekuliert. Im Rahmen der Forschungswoche 2018 gelang es schliesslich, den Siphon erfolgreich bis in eine Tiefe von über 10 m zu betauchen. Leider endet der grosse Siphonsee an einer verschlammten, nicht betauchbaren Engstelle. Der weitere Verlauf des unterirdischen Baches, welcher die tiefsten Höhlenteile durchfliesst, bleibt also bis auf weiteres verborgen.

Im Bereich des Regenschachtes im WP-System konnte schönes Neuland über teils spektakuläre Schlotaufstiege erforscht werden. Die teilweise beachtlich grossen Gänge enden jedoch jeweils an Sedimentverschlüssen.

Die weiteren Aktivitäten im WP-System konzentrierten sich auf die Erkundung von Schloten im Bereich des Stollwerks bzw. im Höhlenteil Antidepressivum - leider mit wenig Erfolg. Der Höhlenteil "Schlot der Guten Hoffnung" wurde komplett ausgebaut.

Im Bereich der Weissplatte wurde die Oberflächenprospektion weitergeführt und es konnten mehrer Kleinhöhlen neu erforscht werden.

In der Rachenhöhle 6 (2113/160) konnte der Kl. Rachenschacht bis in rund 170 m Tiefe bis zu einer bewetterten Engstelle erforscht werden. Ob es hier gelingt, weiter in die Tiefe der Sulzfluh vorzustossen, wird das nächste Lager 2019 zeigen. Die Rachenhöhle 6 stellt seit heuer eine weitere Grosshöhle im Bereich der Sulfluh dar.

Im Bereich des Rachens konnte zudem eine neue Mittelhöhle mit einer schönen, grösseren Halle entdeckt werden. Die Höhle wurde bereits ansatzweise erforscht und vermessen, Fortsetzungen sind vorhanden.

Aktuelle Basisdaten Weissplatten-Höhlensystem:

Länge: 4140 m, Höhendifferenz: - 512 m

Bilder: diverse Fotografen

 

Mit dabei: B. Hartmann, C. Fritz, A. Klampfer, W. Eberle, A. Münger, Y. Weidmann, F. Fleury, R. Lutz, E. Mäder, M. Honegger, M. Bovey

Euro Speleo 2018 in Ebensee/A

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 05.09.2018 11:58

Rund 700 Speläos aus über 20 Länder trafen sich vom 23. bis 26. August am Traunsee im Salzkammergut. Über 30 (OGH: 7) aus der Schweiz. Länger nicht mehr gesehene Gesichter tauchten auf oder bei der Höhlenbar oder auf Exkursionen lernte man neue Leute kennen. So erfuhr ich z.B. die finnische Definition einer Höhle: Wenn drei Leute unter einem Felsvorsprung stehen können, dann ist das eine Höhle.

Gespräche rund um die Ausstellungen von Material, Fotos und Höhlen-Arbeiten unterschiedlichster Richtungen der Höhlenforschung förderten den Kontakt. Vorträge (in 4 Vortragsräumen, an 3 Tagen) aus allen Bereichen der Höhlenforschung zeigten auf, dass die Freuden und Leiden unseres Hobbys weltweit ähnlich sind.

Exkursionen (von Schauhöhle bis zu sehr schwierigen Höhlentouren) vor, während und nach dem Kongress bereicherten das umfangreiche Programm.

Das Wetter machte fast mit. Am Samstagnachmittag begann es zu regnen und erst am Sonntagmittag schlossen sich die Wasserhähne wieder.

So hiess es nach drei interessanten und abwechslungsreichen Tagen zum Schluss: «Tschüss bis 2019 am Sinterlaken, 2020 in Breitscheid oder 2021 in Lion»

Mehr unter: http://www.eurospeleo.at/DEvenue.html

Zwinglipasslager 2018

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 09.08.2018 19:38

Haupttätigkeiten des diesjährigen Lagers waren die weitere Erforschung des Höhlensystems Z7/F10. Im Teil F10 wurden noch einige offene Fortsetzungen («Prophetengang»: 49.5 m - +24 m, der Gang «letzte Hoffnung»: 12 m) untersucht und vermessen. Total: 649 m; -192 m. Dieser Teil (F10) des Systems ist nun fertig erforscht.

Im Z7 wurde der Teil «Cochonmaladroit» mit 78 m fertig bearbeitet. Im Westgang wurden weitere Fortsetzungen bearbeitet und vermessen: 56 m. Das System Z7/F10 – ein Name wird noch gesucht – misst nun rund 1800 m bei einer Tiefe von -250 m. Nach der Säntishöhle (HCA/AGN), der Schneehöhle (OGH/AGN) ist dies nun die dritte, im Alpstein, bekannte Höhle mit über 1000 m Gesamtlänge.

In der Schneehöhle lief im Februar 2018 innert kurzer Zeit der See ab. Während des Lagers wurde der horizontale Teil neu vermessen und die Gänge, die nach oben führen, neu eingerichtet und vermessen. Verschiedene Spuren (Bergseile in Eissäulen, Spit mit Alu-Plättchen, u.s.w.) weisen auf Begehungen vergangener Jahre hin. Da das Eis in den letzten Jahren stark schmolz, ist eine Neuvermessung der Höhle nötig. Bis zum Ende des Lagers wurden rund 650 m Länge und ± 150 m Höhendifferenz der Höhle neu vermessen.

In der Zone H befand sich in den Schächten noch recht viel Schnee und der Eingang des Kuhlochs war ganz mit Schnee verschlossen. So entschlossen wir uns, die Zone R5 zu prospektieren. Bei einer frühren Begehung des Gebietes mit Martin Fischer (HCA) bemerkte er, dass die Höhlen «Super Canyon» (R5/009) und«Inselschacht» (R5/025) die letzten Höhlen sind, die von ihrer Seite her bearbeitet wurden. Rund 10 Höhlen (Länge zwischen 10 - 90 m) wurden gefunden und teilweise vermessen. Auch hier machte uns der Schnee Sorgen. Einige Eingänge lagen am Rande eines Schneefeldes. Das Schmelzwasser bildete nach kurzer Zeit einen Wasserfall und die Höhle konnte nicht mehr begangen werden. Rolf meinte: «Ich kenne jetzt die Schwachstellen meines PVC-Kombis».

Höhlentouren und Seilübungen im Klettergarten der Zwinglipasshütte mit Gästen oder Interessenten (Tatjana, Jan, Daniela) rundeten das erfolgreiche, niederschlagsarme (1 mm am Dienstag) Forschungslager 2018 ab.

 

Text: R. Graf

Bilder: diverse Fotografen

Ardèche-Ausflug 2018

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 09.06.2018 10:30
Ardèche-Ausflug 2018

Enger Eingang

Während des diesjährigen Ardéche-Ausfluges konnten wieder einmal einige Höhlen-Klassiker wie der Aven Rochas und der Aven du Solitaire befahren werden. Dank guten Kontakten zu lokalen Höhlenforschern war es uns auch möglich, ein paar Neuentdeckungen mit unberührtem Sinterschmuck zu besuchen. Ebenso durften auch die warmen Abende mit französischem Wein und lokalen Spezialitäten nicht fehlen. An dieser Stelle noch einmal besten Dank an Herrn S. für die Organisation der Ferienwoche.

Text & Bild: Adrian Ochsenbein

Fossilien im Alpstein

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 10.05.2018 14:13
Ausstellung im Naturmuseum St. Gallen vom 5.5 - 14.10.2018

Alpstein-Fossilien werden schon seit mehr als 200 Jahren gesammelt und untersucht. Bisher fehlte eine aktuelle Zusammenstellung der hier vorkommenden Versteinerungen. Diese liegt nun vor mit dem Werk «Fossilien im Alpstein – Kreide und Eozän der Nordostschweiz», herausgegeben von Peter Kürsteiner und Christian Klug. Das Buch bildet die Basis für die gleichnamige Sonderausstellung. Zu sehen sind ausgewählte Objekte und Fotografien von im Alpstein vorkommenden Fossilien der Kreidezeit und der frühen Erdneuzeit.

Ein fünf Meter breites Panorama der Alpstein-Nordseite und 12 grossformatige Aufnahmen aus dem Alpstein, fotografiert von Marcel Steiner, zeigen eindrückliche Aspekte dieses gemäss dem Zürcher Geologen Albert Heim (1849-1939)  «vermutlich schönsten Gebirges der Welt»

Vernissage Fr. 4. Mai 2018 um 19.00Uhr

Einführung zur Ausstellung Toni Bürgin

Nähere Angaben:




Osterausflug 2018, Franche-Comté

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 06.04.2018 22:04
Osterausflug 2018, Franche-Comté

Source du Lison

Der diesjährige OGH-Osterausflug führte uns nach Nans-sous-Sainte-Anne im Franche-Comté. Trotz dem angesagten, wechselhaften Wetter fanden sich 15 Vereinsmitglieder (davon sechs Kinder) zu dem Wochenende in Frankreich ein. Während mit den Kindern kleinere Touren in die Grotte Baudin und in Kleinhöhlen unternommen wurden, befuhren die anderen Schachthöhlen wie die Gouffre de la Baume Sainte-Anne und die Gouffre de Vaux. Trotz des sehr wechselhaften Wetters herrschte bei allen eine super Stimmung. Besten Dank an Frau B. für die Organisation des tollen Wochenendes!

Text & Foto: Adrian Ochsenbein

Putzaktion in der Chappelihöhle (Amden/SG)

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 20.11.2017 18:58

Die diesjährige Putzaktion führte uns in die Chappelihöhle, die an der Strasse Weesen – Amden liegt. Bei einer früheren Inspektion der Höhle, am 22. Oktober 2016 durch Andy Dickert und Thomas Stehrenberger wurde einiges an Abfall festgestellt und dokumentiert. Thomas (Höhlenschutzbeauftragter OGH) kontaktierte deswegen die Gemeinde Amden. Beide Seiten hatten ein Interesse daran, den Abfall aus der Klufthöhle zu entfernen. Die Gemeinde Amden stellte deshalb eine Mulde für den Abfall zur Verfügung und OGH Mitglieder räumten aus der rund 30m tiefen Schachthöhle den Abfall aus. 10 OGH-ler trafen sich am Samstag 11.11.2017 beim Bahnhof Wesen. Gemeinsam fuhren wir zum Parkplatz, der von der Gemeinde für uns extra abgesperrt wurde. Die ersten Sicherungsseile wurden befestigt und los ging die Arbeit. Peter Luginbühl, Peter und Valentin Schoch, Dani Thomas und Thomas Huber seilten bis zum ersten Boden ab und begangen den Abfall in die Big-Back-Säcke zu werfen, die anschliessend vom Zugteam (Maja Honegger, Angi Wenger, Thomas Stehrenberger, Andy Dickert und Richi Graf) ans Tageslicht gezogen wurden. Anschliessend konnte der Inhalt in die rund 20m vom Eingang entfernte Mulde befördert werden. Nicht vergessen wurde der untere Boden, auf dem auch noch einiges an Abfall lag. Wie der Abfall (Velorahmen, Kunstoffbehälter, Eisenstangen, Radio, Bildschirmröhre, Autopneu und weiteres mehr) in die nicht leicht zugängliche Höhle kam, löste verschiedene Diskussionen aus. Wir nehmen an, dass vor dem Bau der neuen Strasse und der nahen Felsgalerie der Zugang einfacher war. Somit dürfte der Abfall schon seit Jahren in der Höhle rumgelegen haben.

Text: Richard Graf, Thomas Stehrenberger

Bilder

Foto-Session in der Furliwasserhöhle

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 12.11.2017 17:20

Noch kurz vor dem Wintereinbruch nutzte ein Dreierteam die Gelegenheit, bei besten Verhältnissen am 4.11.2017 zu einer Fototour in die Furliwasserhöhle bei Unteriberg aufzubrechen. Nachdem die Höhle erst im letzten Jahr neu topographiert wurde, fehlten noch einige Bilder zur Vervollständigung der Dokumentation. Diese soll nun in der 1. Ausgabe 2018 der 'Höhlenpost' erscheinen.

Die Bilder zeigen vor allem sehr schöne phreatische Profile dieser lebendig-aktiven Höhle.

Text und Fotos: Andy Dickert

Ardèche-Ausflug 2017

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 06.04.2018 22:07
Ardèche-Ausflug 2017

Baume de Salène

Der traditionelle Ardèche-Ausflug erfolgte dieses Jahr erstmalig im Herbst. Auch dieses Mal reiste eine muntere Erwachsenen- und Kinderschar nach Südfrankreich. Da unser angestammter Campingplatz in der Herbstzeit geschlossen hat, mussten wir mit dem Campingplatz La Rouvière in der Ardèche-Schlucht vorlieb nehmen. Bei sommerlichen Temperaturen konnten wir mit den Kindern einige Höhlen-Klassiker in der Region besuchen. Daneben war es uns möglich, dank langanhaltender Trockenheit Höhlen zu besuchen, die normalerweise durch Wasser verschlossen bleiben. In diesen Höhlen gab es gigantische Höhlensäle und unberührten Sinter zu bestaunen. Neben riesigen Welsen (Siluridae) ist der zunehmende Kohlenstoffdioxid-Gehalt in den Höhlen der Region ein ernsthaftes Problem. Während einige wegen der angriffslustigen Welse Albträume hatten, machten andere den Kohlenstoffdioxid-Gehalt in den Höhlen für die vereinzelt vorkommenden, morgendlichen Kopfschmerzen verantwortlich. Vermutlich liegt der Ursprung dieser Kopfschmerzen vielmehr in dem allabendlichen Konsum von südfranzösischem Süsswein… An dieser Stelle noch einmal besten Dank an Herrn S. für die Organisation der Ferienwoche.

Bilder

Text: Adrian Ochsenbein
Bild: Andreas Schwarz

Forschungslager Sulzfluh 2017

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 10.09.2017 19:09
Bereits zum 10. Mal fand heuer das traditionelle Forschungslager an der Tilisunahütte im Rätikon statt. Es nahmen 13 Teilnehmer aus Vorarlberg, Schweiz und Deutschland an der Woche teil.
Forschungslager Sulzfluh 2017

Tilisunahütte im Septemberschnee

Bei anfänglich winterlichen Bedingungen und damit verbundenen "Spaltenstürzen" am Karstplateau wurde hauptsächlich im Bereich des Rachens an der Sulzfluh sowie im Weißplatten-Höhlensystem weitergeforscht. Insgesamt konnten so über 800 m an neuen Höhlenteilen dokumentiert werden, wobei der Großteil der Vermessungsmeter auf das Weißplatten-Höhlensystem, sowie eine neue große Höhle an der Sulzfluh entfallen. Die so genannte Rachenhöhle 3 wurde erst heuer im Sommer entdeckt und konnte nun im Rahmen der Forschungswoche auf knapp 400 m Ganglänge bei über 100 m Tiefe erforscht und vermessen werden. Ein großer bewetterter Canyonschacht darf noch auf das nächste Lager warten..

Im Weißplatten-Höhlensystem musste der ursprünglich Plan, den Endsiphon zu betauchen, auf Grund der starken Wasserführung verworfen werden. Während die Weiterforschung in den Schloten des Biwakgangs eher ernüchternde Ergebnisse brachte, führte ein kleines, unscheinbares Wandfenster im Regenschacht zu ausgedehntem Neuland. Zahlreiche größere Fortsetzungen sowie ein schöner Siphonsee motivieren bereits jetzt, nächstes Jahr wieder zu kommen!

Aktuelle Basisdaten Weißplattenhöhlensystem:

  • L: 3985 m
  • H: -502 m

Bilder: M. Bovey, A. Klampfer

Teilnehmer: A. Klampfer, C. Fritz, Y. Weidman, M. Bovey, F. Fleury, A. Münger, E. Mäder, M. Mäder, B. Hartmann, W. Eberle, S. Kohler, W. Reusens, M. Bäumle

Forschungslager Wägital 2017

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 29.08.2017 20:39

Die Woche vom 5.-11.8.2017 verbrachten wiederum einige OGH-Mitglieder und zwei Gäste in der Lufthütte und damit im Wägital-Forschungslager – und wissen nach diesen Tagen einiges Spannendes über verschiedene Wettersituationen zu berichten.

Summa summarum gab es auch einen Tag, an dem es nicht regnete… Unter den gegebenen Umständen haben wir einiges erreicht. Prospektiert wurde ein Sektor im Rederten-Karrenfeld, der jeweils 1.5 h Anmarsch und 550 m Aufstieg bedeutete. Er erwies sich als recht höhlenreich. Eine Höhle überraschte mit ziemlich grossen Dimensionen und einem regelrechten Gletscher im tiefen Bereich. Einige Objekte mussten aber offen bleiben für eine Bearbeitung zu einem späteren Zeitpunkt. Prospektiert wurde auch eine grössere Fläche in den sagenhaft unwegsamen Urwäldern oberhalb und westlich der Lufthütte. Dabei wurde ein Objekt neu gefunden und vermessen und zusammen mit dem schon seit langem bekannten S10 gibt es zwei weitere bearbeitete Objekte in dieser Zone.

Der KAO-Schacht erfuhr gleich zu Lagerbeginn regen Besuch. Ganz zuoberst in der Jojo-Tortour wurden noch die letzten Meter technisch erschlossen und vermessen, wobei die Gesamtlänge auf über 1.5 km stieg. Beim Ausstieg gerieten die zwei Forscher dann im P.50 in einen überraschend heftigen Hochwassereinbruch, was zur Blockade einer Person führte. Die bereits zur nächtlichen Stunde in der Lufthütte alarmierten Kollegen eilten mit speziell wasserdichter Ausrüstung zur Hilfe, doch gelang dem blockierten Forscher der Aufstieg in der Zwischenzeit aus eigener Kraft. Eine weitere Tour galt dann dem Ausrichten der Jojo-Tortour.

Auch bei der bekannten Grabstelle in der Lufthüttenhöhle wurde wieder eifrig gegraben. Dazu wurde aber in diesem Jahr noch eine kleine Fortsetzung vermessen und eine ausgiebige Fotossession durchgeführt. Als Gast dabei hatten wir die Journalistin Heidi Peruzzo, die einen Artikel über unsere Tätigkeiten schreiben wird.

Die letzten, nicht prospektierten Flächen im Rederten-Karrenfeld sind klein geworden. Aber wir werden auch nächstes Jahr sicher noch den langen Weg ein paar Mal unter Füsse nehmen müssen.

Text: Andy Dickert

Bilder

Höhlen in Island

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 23.07.2017 16:39
Höhlen in Island

Grjótagjá

Während den Sommerferien zweier OGH-Exponenten besuchten diese ein paar Höhlen auf Island. In der Region Mývatn konnten die Höhlen Grjótagjá, Stóragjá sowie eine weiter ungenannte Höhle besucht werden. Diese Höhlen befinden sich in einer geologischen Verwerfungszone zwischen den Kontinentalplatten von Nordamerika und Eurasia. Die geothermale Aktivität sorgt für eine Erwärmung der Höhlenseen. Das glasklare Wasser hat eine Temperatur von 30–40° C und lädt zum Baden ein. Unweit von diesen warmen Höhlen befinden sich weitere Höhlen mit deutlich geringeren Höhlentemperaturen. Diese Höhlen liegen im Permafrostboden und verfügen während dem ganzen Jahr über beachtliche Eisskulpturen im Höhleninnern.

Text & Foto: Adrian Ochsenbein

Zwinglipasslager 2017 mit grosser Überraschung

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 02.09.2017 10:13
Zwinglipasslager 2017 mit grosser Überraschung

Verbinungspunkt Z7_F10 (Foto: S.Ziegler)

Inzwischen ist das Zwinglipasslager 2017 bereits wieder Vergangenheit. Trotz des Hüttenum- /anbau konnten wir das Lager durchführen. Einige der Teilnehmerinnen/Teilnehmer übernachteten im von Peter aufgestellten Tippi. Die restlichen in der Zwinglipasshütte (teilweise im, am Montag aufgerichteten, Neubau). Das Wetter war wie gewohnt schön, ausser in der Nacht von Mittwoch zum Donnerstag fiel Regen.

Das Kuhloch (D11) ist nach wie vor nicht fertig. Während des Lagers stiessen wir weiter vor und die Höhle weist nun eine Länge von 298m und eine Tiefe von -47m auf. Die Fortsetzung sieht sehr vielversprechend aus.

Eine Kleinhöhle (D12) mit einer Länge von 27m, im Bereich der Schneehöhle, wurde während des Lagers vermessen.

Zone H: Hier wurden einige Schächte erforscht und vermessen. Während einer Prospektionstour wurden noch zwei weitere erkundet. Die Zone liegt auf 2100 m ü.M. und der Schnee verstopft die Schächte. Diese Zone werden wir in Zukunft eher im Herbst bearbeiten. Trotzdem konnten die nachfolgenden Objekte fertig vermessen werden.

H4 L=95m T=-48m; H9 L=26m T=-26m

Z7 – F10: Der Höhepunkt erreichte uns am Mittwoch, als 4 verschmutzte Höhlenforscher still und leise zur Hütte kamen. Die neugierigen und fragenden Blicke der Anderen wurden kaum beachtet. Doch plötzlich kam die Nachricht aus dem Munde der Forscher. Es ist geschafft!

Was in der Höhlenpost Nr. 145/2014 (S. 30-31) als Hoffnung beschrieben wurde, ist Realität. Die Schachthöhle Z7 und die Schachthöhle F10 sind verbunden. Entstanden ist ein Grosshöhlensytem von 1549m Länge und einer Tiefe von -240m. Gratulation allen Grabern, Schachteinrichtern und Vermessern in den beiden Höhlen.

Schneehöhle: Der Rückgang des Eises in den letzten Jahren veränderte die Höhle ziemlich stark. Aus diesem Grund entschlossen wir uns die Höhle neu zu vermessen. Weil sich der See im unteren Teil wieder aufstaute, beschränkte sich die Vermessungsarbeit auf den Teil bis zum See.

Untersuchungen Schneehöhle: Im Herbst 2016 bauten wir in der Schneehöhle einen Drucksensor ein und legten eine Leitung an die Oberfläche. Per GSM werden die Daten (Druck, Temperatur) an den Server übermittelt und wir wissen nun wann sich der See bildet und wieder entleert.

Link:

Im vergangenen Winter fiel der Schnee spät und weil im April/Mai der Niederschlag in Form von Schnee und nicht als Regen fiel, ist der See dieses Jahr nicht so hoch gestiegen, wie in den Jahren zuvor.

Link Niederschlagsmesser: https://www.hoellochforschung.ch/index.php/component/jumi/cl-chart?val1=64&val2=63&days=9

2016 installierten wir in der Eishöhle am Chraialpfirst 2 Temperaturlogger. Die Auswertung während des Lagers zeigte, dass die Temperatur in der Eishöhle am Chreialpfirst rund 5ºC höher ist als in der Schneehöhle. Das Eis in der Eishöhle ist praktisch verschwunden.

Text: Richard Graf, Rolf Sorg

Bilder

OGH-Pfingstausflug

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 11.06.2017 20:55

Der OGH-Pfingstausflug in den Jura durfte letztendlich bei besserem Wetter stattfinden, als ursprünglich befürchtet, hingegen mussten wir aufgrund der Niederschläge auf die grössten Highlights verzichten. Inkl. Kind & Kegel besuchten 18 Nasen diverse Höhlen (Pré d'Aubonne, Gouffre de la Pachamama, ...) über deren Pläne und Installationen Patrick Durrer, Präsident der Sektion SCVJ (Vallée de Joux) bereitwillig Auskunft erteilte. Ein herzlicher Dank geht hiermit an die organisierenden Buchfrauen und Buchmänner!

Text: Stephan Bileter

Fotos

Höhlen im Zürcher Oberland

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 03.08.2017 06:39

Mitglieder der OGH und der AGS-Regensdorf suchen für einmal nicht in den ausgedehnten Karstgebieten nach Höhlen, sondern in den Hügeln des Zürcher Oberlandes. Besser als Hügel wäre die Bezeichnung Tobel, denn die Eingänge zu den Höhlen liegen meistens am Ende eines Tobels. Dort stürzt der Bach über eine Felswand (Gubel) herunter. Durch Auswaschung der weicheren Mergelschichten bildeten sich im Laufe der Jahrhunderte die sogenannten Nagelfluhhöhlen (auch Konglomerat-Höhlen).

Für einmal sind die Kantonsgrenzen nicht die Grenzen des zu bearbeitenden Gebiets. Das angrenzende Goldingertal (Kt. SG) oder das östlich des Hörnli gelegene Aubachtal (Kt.TG) sollen mit in die Arbeit einfliessen.

Es war eher eine Schnapsidee, die alten Daten aus den verstaubten Archivschränken des Archivs - Ost wieder zu holen und als Ergänzung oder Erneuerung zu den vergriffenen Heften „Höhlen im Tösstal“ (Ausg. 1968/1971/1978) und „Erlebnis Tösstal“ (1998) ein neues Heft herauszugeben. Schwerpunkt sollen die Zugänge und Beschreibungen der Höhlen sein.

Erste Abklärungen ergaben eine breite Zustimmung. So machten wir uns an die Arbeit und konnten alsbald erste Resultate aufweisen. Die Täuferhöhle und das Hagheerenloch und die Tätschgubel wurden neu vermessen und begutachtet. In die Leeberghöhle, das Isaraloch, das Hagheerenloch und die Tätschgubel wurden Fototouren unternommen. Selten erhielt man bis heute einen so schönen (Foto) - Blick in die Höhlen, weil die Besucher von damals die Ausrüstung für gute Fotos nicht hatten. Verschiedene kleinere Objekte wurden besucht und der Zustand dokumentiert.

Bei der Übertragung der Daten in das Geographische-Informationssystem (QGIS) stellten wir Differenzen zu den Angaben der Landestopographie fest. Beim Besuch der Höhlen stellten wir weitere Differenzen fest. Wir werden dies klären. Liest man die Zugangsbeschreibung von unseren Kollegen aus den 1960er Jahren, so stellt man fest, dass sich seither einiges veränderte. Zu den bekannteren Höhlen führen heute Wanderwege mit entsprechender Beschilderung. Die Namen der Höhlen veränderten sich im Laufe der Jahre ebenfalls (z.B. Höhle am Hüttkopf –> Brandenfelshöhle) oder die Namen auf der Landeskarte änderten. (z.B. Lehberg –> Leeberg oder Gubeltäsch/Schwarzengubel -> Tätschgubel).

Wie weiter? Eigentlich müsste jedes OGH- oder AGS-R - Mitglied in den nächsten Wochen eines der 1000 Tobel begehen und jeden Gubel oder Giessen begutachten und dokumentieren. Ein Beispiel: Die Wanderung von Wila über Hohlandenberg und Alt Landenberg nach Bauma dauert rund 2,5 Std.. Wir benötigten 5 Std., weil es im Tobel des Chämerlibachs Giessen hat, die genauer angeschaut werden mussten. Eine Drohne wäre da hilfreich und zeitsparend gewesen.

Die Bilder zeigen erste Ergebnisse unserer Tätigkeit im Zürcher Oberland.

 

Text: Richard Graf

Fotos: Adrian Ochsenbein, Andy Dickert, Andreas Schwarz, Mirjam Widmer, Richard Graf

Bilder

Frauenpower in der Höhle in der Lufthütte

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 10.04.2017 17:14
Frauenpower in der Höhle in der Lufthütte

Frauenpower

Am Wochenende fand die letzte Winter-Forschungstour in der Höhle in in Lufthütte statt. Die Forschergruppe hatte einen für die OGH rekordverdächtig hohen Frauenanteil und es konnten zwei Gruppen gebildet werden. Während die eine Gruppe an der Grabstelle weiterarbeitete, erkundete und vermass die andere Gruppe einen neuen Höhlenteil mit einem ebenso rekordverdächtig engen Mäander. Mit einem geselligen und gemütlichen Abend in der Lufthütte wurde die Winterforschung für diese Jahr abgeschlossen.

Text: Adrian Ochsenbein

Forschungsnews aus dem Wägital / Kt. SZ

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 10.03.2017 13:28

Die vergangene Forschungssaison 2016 verlief im Wägital ausgesprochen erfolgreich. Mittlerweile zählen wir in diesem Karstgebiet 442 Höhleneingänge und eine Gesamtlänge aller Höhlen von über 35 km. Allein 2016 verzeichneten wir einen Zuwachs von 1912 m. An allen Ecken und Enden scheint es weiterzugehen. Neben diesen an und für sich positiven Tatsachen, bedeutet dies aber auch, dass viele Objekte nun immer länger / tiefer werden und alles andere als anfängertauglich sind…

Der KAO-Schacht erhielt einigen Besuch, war doch das Ziel, die Höhle abzuschliessen und in der aktuellen Stalactite-Nr. zu publizieren. Dieses Ziel wurde nicht erreicht! Ein vermeintlich kurzer Schlot mauserte sich zum eigenständigen Zubringerast, der 110 m über dem Ausgangspunkt nun nur noch 80 m unter der Oberfläche liegt. Ein Zusammenhang mit etwas weiter höher gelegenen Objekten ist nicht mehr nur Utopie. Bei einer weiteren Tour wurde der tiefste Höhlenteil ausgerichtet und ein paar Mehrblitz-Fotos geschossen. Der Zusammenschluss mit dem NE-Gang konnte ebenfalls recht schnell und mit befriedigender Genauigkeit realisiert werden. Die Gesamtlänge beträgt nun 1487 m.

In der Höhle in der Lufthütte fanden mehrere, meist anspruchsvolle Touren statt. Neuland wurde v.a. in den tagfernen Teilen (Out of Limits und Lehmbrücke) gewonnen. Total sind wir nun bei 3504 m Länge angelangt. Noch warten zahllose Schlote und einige arg verlehmte Gänge auf die Erforschung und Vermessung. Die Rettungsübung der Kolonne 7 im Juni zeigte einmal mehr schonungslos die Schwierigkeiten auf, die sich in dieser Höhle bei einem Unfall ergeben würden. Eine spannende Aktion war auch der Einsatz des UGPS-Gerätes (durch SISKA, Pierre-Yves Jeannin). Wir wissen jetzt den Endpunkt des Miraculix-Ganges auf der relativ nahen Oberfläche sehr genau. Graben nach einem künstlichen Eingang ist hier jedoch aus verschiedenen Gründen (noch) keine Option.

Nur eine Tour fand in der Lachenstockhöhle statt – dafür im hintersten Bereich und ziemlich effizient. Dabei wurden stattliche 163 m erkundet/vermessen (total nun 7185 m) und festgestellt, dass ‚Scherben bringen Glück‘ als schöner, phreatischer Gangzug unbeirrt weiterführt. Der Kurs geht in Richtung eines bereits vor über 10 Jahren erkundeten Schachtes weit oben im Karrenfeld. Ein möglicher Zusammenschluss lockt und das Potenzial in diesem abgelegenen Sektor ist offenbar noch gross. Unser Ziel bleibt, 2018 eine Gesamtdokumentation über diese längste Höhle im Wägital zu erstellen.

Aberenhöhle: Dieses Loch hatten wir schon fast abgeschrieben – doch führte ein Seitengang zu einem 25 m-Schacht und dann in ein grösseres Gangsystem mit vielen Kieseln und noch mehr Lehm. Vom neu tiefsten Punkt auf -161 m geht es wieder aufwärts mit viel Tropfsteinschmuck (alles verlehmt), doch endet der Gang natürlich auch im Lehm. Die Höhle ist angesichts des überaus anhänglichen Lehms nicht mehr so angenehm zu befahren. Aktueller Stand: 869 m Länge.

Das benachbarte Schwalbenkopfloch galt seit 1998 als abgeschlossen. Im Anschluss an eine Abfallentsorgungstour wurde dank Scurion-Beleuchtung jedoch eine grössere Fortsetzung erspäht und nach einer langen Traverse erschlossen. In mehreren Einsätzen gelang es, die Gesamtlänge fast zu verdoppeln auf aktuell 1386 m. Wir erreichten einen neuen, höchsten Punkt, nur noch knapp unter der Oberfläche. Nun allerdings bleiben zum Erforschen nur noch materialintensive, technische Klettereien, von denen man sich einen nicht mehr allzu grossen Längenzuwachs erhoffen darf. Die Tiefe der Höhle ist nun bei 180 m.

Text Andy Dickert

OGH-Herbstausflug französischer Jura

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 10.12.2016 12:36

Am 19. und 20.November 2016 trafen sich 17 mehr oder weniger erfahrene OGH-Mitglieder in Baume-les-Dames im Französischen Jura. Natürlich durften die Kinder zweier einschlägiger Familien mit auf die Reise. Als Unterkunft diente eine nette Gîte im Baume-les-Dames mit dem Namen La Capitainerie. Das Ziel war es eine Auswahl an Höhlen zu besuchen, deren Schwierigkeitsgrade den entsprechenden Teilnehmenden entsprechend gewählt werden können. Der magische Ruf zweier Hot-Spots in der Region konzentrierte jedoch die Interessen der Speleos. Somit besuchten wir am Samstag die nicht allzu grosse aber sehr schone Grotte du petit siblot. Diese Grotte bot mit ihren hübschen Schächten und schönen Hallen für jeden etwas. Am Sonntag wagten sich dann alle, jedoch mit unterschiedlichen Zielen, in die Gouffre de Pourpevelle. Dort fanden Schachtliebhaber, Wasserratten, Blitzgewittersüchtige und Geniesser alles was ihr Herz begehrte. Ein tolles Wochenende bei gutem Wetter mit genialen Höhlenbesuchen geht in die OGH Analen ein...

Bilder

Text und Bilder: Andreas Schwarz

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