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Arbeiten in der Gäsihöhle

erstellt von Andreas Neumann — zuletzt verändert: 07.09.2011 23:46
Mitwirkende: Stephan Billeter

Das SISKA-Institut wurde angefragt eine Untersuchung der Gäsihöhle (bezüglich Hydrologie und Geologie) durchzuführen. Der Eingang der Gäsihöhle liegt im Kerenzerbergautobahntunnel (Fahrtrichtung Chur). Sie wurde beim Tunnelbau entdeckt und es gibt ansonsten keinen natürlichen Eingang. Die Höhle kann nur nach Absprache mit dem Tunnelbetreiber besucht werden und wenn der Tunnel gesperrt ist wegen Revision. Es kommt in der Höhle gelegentlich zu Hochwässern - in Extremfällen kann auch Wasser aus der Höhle in den Autobahntunnel austreten.

Neben den wissenschaftlichen Untersuchungen wollte das SISKA auch noch die bestehenden Pläne verbessern (vor allem Längs- und Querschnitte). Eine neu zu zeichnende Region (7ième Ciel und L'Enfer) befindet sich oberhalb eines Schlots, der zuerst neu bezwungen werden musste. Die Region 7ième Ciel (Siebter Himmel) ist für hiesige Verhältnisse aussergewöhnlich schön geschmückt mit Maccaroni, Exzentrikern und sonstigen Sinterbildungen. Das danach folgende L'Enfer (Hölle) ist dreckig, nass und engräumig.

Die 2 Touren in die Gäsihöhle fanden am 22. und 29.8.2011 statt.

Bilder unter diesem Link

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