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Forschungslager Zwinglipass 2015

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 26.07.2015 10:30
Vom 11. bis 17. Juli - Zwinglipasshütte

Temperaturen bis 25ºC auf 2000 m ü.M. erleichterten es uns die Höhlen zu besuchen, denn in den unterirdischen Räumen herrschten angenehmere Temperaturen. Das herrliche Wetter begleitete uns die ganze Woche. Nur am Montag reichte es für etwas Niederschlag (0.4mm).

Bearbeitet wurden dieses Jahr das Häxloch, die Schachthöhlen F10 und Z7. Der Plan die Schneehöhle neu zu vermessen wurde nur in der oberen Halle umgesetzt, weil der untere Teil unter Wasser steht. Das Häxloch, die Schachthöhlen F10 und Z7 wuchsen sowohl in Länge als auch in der Tiefe. Dank der sehr trockenen Bedingungen und der neu entdeckte Schachtzone kratzt der Z7 fast an der 1km Grenze (Gesamtlänge 930m). Erstmals stiessen wir in der neuen Schachtzone auf einen aktiven wasserführenden Höhlenteil. Würden wir unterhalb der Bergstation der Chreialpbahn einen horizontalen Stollen Richtung Altmann vortreiben, erreichten wir den tiefsten Punkt -244m der Schachthöhle.

Im F10 wurden 2014 östlich des Hauptganges neue Teile endeckt. Die verschiedenen Schachtstufen enden leider alle nach wenigen Metern auf der Druesbergschicht. Die Höhle erreicht inzwischen eine Gesamtlänge rund 480m und eine Gesamttiefe von 130m. Rund 60 Höhenmeter fehlen noch und der Schacht F10 würde im Westgang Bereich PicNic – Halle in den Z7 münden. Die horizontale Distanz ist überwunden.

Das Häxloch war erstaunlich trocken und es konnte weiter im Flugschneisen-Mäander gearbeitet werden. Eine fiese Engstelle wurde mit der Hilti-Methode verbreitert und erleichterte so den weiteren Vorstoss, welcher in einem noch zu erklimmenden tropfenden Schlot mündete. Zudem wurde ein weiterer Gang im Mäander erkundet, der wiederum in einen Schlot mündet. Aber im Gegensatz zum ersteren präsentierte sich dieser trocken. Auf der letzten Tour wurde dieser in einem Kraftakt bezwungen. Erschwerend war der Umstand, dass der „Anreiseweg“ zur Forschungsstelle aktuell zwischen 3.5h und 4.5h dauert – je nach Gepäck..

Die Schneehöhle überraschte uns alle. Eigentlich wollten wir unserem nordirischen Gast die Eisformationen zeigen, doch ein See kurz vor Ende der Abseilstrecke versperrte uns den Weg dazu. Wegen der Veränderungen der Eisformationen wollten wir die Höhle dieses Jahr neu vermessen. Dies konnten wir nur im oberen Teil erledigen. Der zweite Eingang war bei der Einmündung in die obere Halle auch verschlossen. Wird im Herbst nochmals angeschaut.

Bilder

Text: M. Bösch, F. Fleury, R. Graf, R. Sorg

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