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Furgglenhöhle – Höhlenkunde für Kinder

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 23.06.2011 19:54

Im Rahmen eines Klassenlagers lernten Schüler aus Gonten den Alpstein näher kennen. Verschiedene Themen bildeten die Grundlage für die Aktivitäten im Laufe des Tages. Der zweitletzte Tag stand unter dem Thema Mut. Der Besuch der Furgglenhöhle bildete dabei einen Höhepunkt des Lagers. Während des Aufstiegs zur Höhle war der bevorstehende Besuch noch nicht das grosse Thema. Doch als in der grossen Eingangshalle die Vorbereitungen begannen, stellte sich doch das  eine oder andere Kind die Frage, was erwartet mich hinter diesem dunklen Loch, durch das ich bald kriechen soll?
Begleitet wurden die Kinder von Mitgliedern der Ostschweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung, die bei der Vorbereitung von Mitgliedern des Höhlenclub Alpstein unterstützt wurden. Bevor in die Höhle eingestiegen wurde, erfuhren die Kinder, weshalb der Alpstein hier steht und woraus der Kalk besteht. Vielleicht denkt ein Kind anlässlich der Ferien am Meer an die Worte vor der Höhle und fragt sich, wo sich dieser Meeresstrand in einigen Millionen Jahren wohl befindet?
Als alle bereit waren, krochen die ersten durch die Engstelle und standen kurz darauf in einem grösseren Raum. Über die Steine kletternd erreichten sie über den leicht ansteigenden Gang den Saionaradom. Wie hoch ist die Halle? Rund 20m und die normale Stirnlampe reichte nicht aus, um den Raum auszuleuchten. Die Höhlenforscher benutzen seit einigen Jahren LED – Stirnlampen und diese spendeten genügend Licht, um den Raum auszuleuchten und ein Staunen der Kinder auszulösen. Hier war genügend Platz, um auch die Entstehung einer Höhle oder das Wachsen eines Tropfsteines zu erklären. Unterwegs wurden weitere Fragen zur Höhle im Allgemeinen und zur Furgglenhöhle im Speziellen beantwortet.
Nun stiegen wir den Gang abwärts und bei den Stufen, die auf dem Hosenboden rutschend überwunden werden mussten, stellte mancher die Frage: «Müssen wir da wieder hinauf?». Ja, aber mit Klettern, kam die Antwort. Warum tropft es hier? Der Kalk ist porös und durch Ritzen dringt das Wasser. Weiter wurde abgestiegen, bis die Halle erreicht wurde, wo sich die Höhle in ein oberes und unteres System aufteilt. Hier kehrten wir um. Für die Kinder endete ein erlebnisreicher Tag.

Text und Bilder Richard Graf

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