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OGH-Osterausflug 2014 Schwäbisch Alb

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 06.05.2014 21:01

Die rund 16 Teilnehmer (OGH Mitglieder und deren Angehörige) trafen sich beim Vereinshaus des Höhlenvereins Blaubeuren. Nach kurzem Empfang besuchten wir den Eingangsbereich der Falkensteinerhöhle, und weil der Wasserstand tief war, konnten wir einige Meter der Höhle trockenen Fusses befahren. Einige von uns zogen den Neopren an und besuchten die Höhle bis zum Syphon.

Am folgenden Tag erlebten wir Höhlenforschung auf eine andere Art. Die Gänge der über 400 m langen Bärentalhöhle sind seit der Entstehung mit Sedimenten gefüllt. Die Mitglieder des Höhlenvereins Blaubeuren entfernen seit über 20 Jahren die Sedimente und erforschen so die Höhle. (Siehe: http://www.hoehlenverein-blaubeuren.de/index.php/baerentalhaehle-telemetrie). Wir durften uns am Transport von rund 600 mit Sedimenten gefüllten Säcken beteiligen. Rund 30 Personen stiegen in die Höhle ein und bildeten so das «Transport-Förderband». Sack um Sack wurde von Hand oder per Zugboxen ins Freie befördert. Nach rund 3stündigem Einsatz kam der erlösende Satz: «Das ist der letzte Sack». Nach kurzer Verpflegung besuchten einige von uns noch den bekannten Blautopf.

Neugierig stiegen einige OGH-Mitglieder am Sonntag in die Vetterhöhle (Siehe: http://www.hoehlenverein-blaubeuren.de/index.php/vetterhoehle-telemetrie) ein. Geplant war, mittels Bohrer und Spaltkeilen grosse Steine zu zerkleinern. Doch ein fehlender Gegenstand verhinderte diese Tätigkeit, so dass die Forschungsarbeiten auf die Untersuchung von Spalten verschoben wurde. Die Ergebnisse waren erfreulich.

Diejenigen, die nicht in die Vetterhöhle einstiegen, besuchten die Hintere Kohlhaldenhöhle (eine schöne Tropfsteinhöhle) und einen Teil der Sontheimerhöhle (siehe: http://www.sontheimer-hoehle.de). Diese Höhlen waren wegen des Fledermausschutzes eigentlich noch geschlossen. Eine Wanderung (oder eher ein Spaziergang) durch das Brieltal mit dem Besuch von Kleinhöhlen schloss den Tag ab.

Nach dem Reinigen des Vereinshauses fuhren wir am Montag nochmals zur Vetterhöhle. Diesmal ging es darum, Löcher für eine Sprengung am Schachtboden zu bohren. Auch diese Aktion konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Anschliessend fuhren wir nach Hause.
Der Ausflug in die schwäbische Alp war in jeder Beziehung gelungen. Die Mitglieder des Höhlenvereins Blaubeuren waren sehr hilfreich und unsere Wünsche wurden erfüllt. Wir werden die Beziehungen mit dem Verein weiter pflegen.

Vielen Dank an die Organisatorin Frau B. aus R.

Text: Richard Graf

Bilder: Lars Bohg, Markus Hasenfratz, Marianne Graf

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