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Zwinglipasslager 2011 – Forschen und Ausbilden

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 05.09.2011 20:24

Dieses Jahr bestimmten das Wetter eher in negativem Sinn und die Jugend im Positiven das Lager auf dem Zwinglipass. Trotz des teilweise regnerischen Wetters, wurden verschiedene Arbeiten in und um die Höhlen ausgeführt. Weil fast die Hälfte der durchschnittlichen Teilnehmerzahl von 15 jünger als 16 Jahre war, wechselten sich Forschung und Ausbildung in loser Folge ab.

Schacht einrichten und Vermessungsübungen wurden zum Teil an neuen oder an bekannten Objekten geübt. In der nahen Kletterwand wurden die Jüngsten unter den Teilnehmern ins Klettern und Abseilen eingeführt.

Im Schacht Z7 wurden weitere Teile erforscht und teilweise abgeschlossen, noch aber sind diverse Fragezeichen offen. Der Schacht wurde nicht jeden Tag befahren, weil sich bei Regen ein Wasserfall im Schacht bildet, in dem sowohl ab- als auch aufgestiegen werden muss. Wir stellten im Laufe des Lagers fest, dass das warme Frühlingswetter, an der Oberfläche den Schnee schnell wegschmolz, nicht aber in den Schachtzonen. In verschiedenen Schächten liegt der Schnee höher als in früheren Jahren.

Die weitere Prospektion der Zone C verschoben wir auf später und wandten uns den Karrenfeldern der Zone G zu. Verschiedene Schächte mit Tiefen zwischen 30 und 60m wurden erforscht und vermessen. Abgeschlossen wurden die wenigsten, weil wir wegen des Schnees am Schachtboden, zu einem späteren Zeitpunkt nochmals in die Schächte absteigen werden.

Wir können auf ein interessantes und für viele Teilnehmer auch ein lehrreiches Lager zurückblicken.

 

Text: Richard Graf

Bilder: Markus Hasenfratz, Fredy Fleury, Xhemail Maliqi, Richard Graf

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