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Zwinglipasslager 2017 mit grosser Überraschung

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 02.09.2017 10:13
Zwinglipasslager 2017 mit grosser Überraschung

Verbinungspunkt Z7_F10 (Foto: S.Ziegler)

Inzwischen ist das Zwinglipasslager 2017 bereits wieder Vergangenheit. Trotz des Hüttenum- /anbau konnten wir das Lager durchführen. Einige der Teilnehmerinnen/Teilnehmer übernachteten im von Peter aufgestellten Tippi. Die restlichen in der Zwinglipasshütte (teilweise im, am Montag aufgerichteten, Neubau). Das Wetter war wie gewohnt schön, ausser in der Nacht von Mittwoch zum Donnerstag fiel Regen.

Das Kuhloch (D11) ist nach wie vor nicht fertig. Während des Lagers stiessen wir weiter vor und die Höhle weist nun eine Länge von 298m und eine Tiefe von -47m auf. Die Fortsetzung sieht sehr vielversprechend aus.

Eine Kleinhöhle (D12) mit einer Länge von 27m, im Bereich der Schneehöhle, wurde während des Lagers vermessen.

Zone H: Hier wurden einige Schächte erforscht und vermessen. Während einer Prospektionstour wurden noch zwei weitere erkundet. Die Zone liegt auf 2100 m ü.M. und der Schnee verstopft die Schächte. Diese Zone werden wir in Zukunft eher im Herbst bearbeiten. Trotzdem konnten die nachfolgenden Objekte fertig vermessen werden.

H4 L=95m T=-48m; H9 L=26m T=-26m

Z7 – F10: Der Höhepunkt erreichte uns am Mittwoch, als 4 verschmutzte Höhlenforscher still und leise zur Hütte kamen. Die neugierigen und fragenden Blicke der Anderen wurden kaum beachtet. Doch plötzlich kam die Nachricht aus dem Munde der Forscher. Es ist geschafft!

Was in der Höhlenpost Nr. 145/2014 (S. 30-31) als Hoffnung beschrieben wurde, ist Realität. Die Schachthöhle Z7 und die Schachthöhle F10 sind verbunden. Entstanden ist ein Grosshöhlensytem von 1549m Länge und einer Tiefe von -240m. Gratulation allen Grabern, Schachteinrichtern und Vermessern in den beiden Höhlen.

Schneehöhle: Der Rückgang des Eises in den letzten Jahren veränderte die Höhle ziemlich stark. Aus diesem Grund entschlossen wir uns die Höhle neu zu vermessen. Weil sich der See im unteren Teil wieder aufstaute, beschränkte sich die Vermessungsarbeit auf den Teil bis zum See.

Untersuchungen Schneehöhle: Im Herbst 2016 bauten wir in der Schneehöhle einen Drucksensor ein und legten eine Leitung an die Oberfläche. Per GSM werden die Daten (Druck, Temperatur) an den Server übermittelt und wir wissen nun wann sich der See bildet und wieder entleert.

Link:

Im vergangenen Winter fiel der Schnee spät und weil im April/Mai der Niederschlag in Form von Schnee und nicht als Regen fiel, ist der See dieses Jahr nicht so hoch gestiegen, wie in den Jahren zuvor.

Link Niederschlagsmesser: https://www.hoellochforschung.ch/index.php/component/jumi/cl-chart?val1=64&val2=63&days=9

2016 installierten wir in der Eishöhle am Chraialpfirst 2 Temperaturlogger. Die Auswertung während des Lagers zeigte, dass die Temperatur in der Eishöhle am Chreialpfirst rund 5ºC höher ist als in der Schneehöhle. Das Eis in der Eishöhle ist praktisch verschwunden.

Text: Richard Graf, Rolf Sorg

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