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erstellt von Administrator — zuletzt verändert: 08.08.2010 18:39
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Höhlenrettungsübung in der Region Sulzfluh

erstellt von Andreas Neumann zuletzt verändert: 02.11.2013 11:19

Am Wochenende vom 30. August bis 1. September fand in der Sulzfluhregion eine Höhlenrettungsübung der Spéléo Secours Kolonne 7 (Ostschweiz) statt. Der Figurant (Oberschenkelbruch) wurde nach der erfolgreichen Höhlenrettungsübung von Mitgliedern des SAC (Alpine Rettung Schweiz) weitertransportiert. Involviert war auch die Kantonspolizei Graubünden welche die Helikopterflüge für Retter und Material ermöglichte.

Am Sonntag nach der Einsatzübung fanden Postenübungen zu den Themen Erste Hilfe, Bahrentransport, Organisation/Material und Kommunikation statt.

Siehe auch Medienmitteilung der Kantonspolizei Graubunden:

Wir danken allen beteiligten Rettern, Einsatzleitern, sowie den Rettern der alpinen Rettung Schweiz und der Kantonspolizei Graubünden für Ihr grosses Engagement.

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Forschungslager (13. bis 19. Juli) auf dem Zwinglipass

erstellt von Richard Graf — zuletzt verändert: 04.01.2014 16:45

Nein, wir mussten für einmal nicht im Regen auf die 2000 m ü. M. gelegene Hütte aufsteigen. Dieses Jahr lachte uns täglich die Sonne an und nur 2 abendliche Gewitter verrieten, dass es auch anders sein könnte.

Die Befürchtung, wegen des vielen Schnees in den Mulden könnten für uns wichtige Höhleneingänge noch verschlossen sein, war umsonst. Wir konnten alle Höhlen begehen, mussten aber ab und zu etwas Schnee weg schaufeln.

Mit Martin und Stephan nahmen am diesjährigen Lager während 2-3 Tagen 2 Geologen am Lager teil. Die geologische Kartierung in der Huldrychhöhle und im Schacht Z7 bildeten einen Schwerpunkt des Lagers, wobei die Oberfläche auch genauer betrachtet wurde. Beide Höhlen stossen die Garschella – Schicht an. In der Appenzellerhöhle wurden am Höhlenende Garschellabrocken gefunden. Sie müssten von der rund 50m entfernten Garschellaformation eingeschwemmt worden sein. Ob dem so ist, wird untersucht. Mit der Eingabe von einer Salzlösung klärten wir ab, ob die Höhlenbäche der Huldrychhöhle und der Zwinglipasshöhle, die Quelle am Aufstiegsweg speisen. Eine erste Auswertung der Messresultate bestätigt die Vermutung nicht. So dürfte, wie von Martin angenommen, das Einzugsgebiet der Quelle sehr lokal sein. Eine Verbindung in den Schacht Z7 konnte ebenfalls nicht nachgewiesen werden. Hier verhindert die Garschellaformation das durchdringen von der Seeerkalk- in die Schrattenkalk – Schicht. Das Häxloch folgt den Schichten entlang weiter talwärts, durch die schwierige und enge Topografie der Höhle (alpiner Meander) ist die Befahrung langwierig und äusserst kräftezehrend. Dieses Jahr wurden 148m Neuland vermessen. Somit weisst diese Schachthöhle, die entlang der Schichtgrenze Seewerkalk – Drusberg – Kieselkalk entstanden ist eine heute bekannte Gesamtlänge von 377m und eine Gesamttiefe von -188m auf.

In der Zone F wurde die letztes Jahr gefundene Schachthöhle F6 bis zu einem Schneepropfen (L=57m/T=42) erforscht und vermessen. Die dieses Jahr neu gefundene Schachthöhle F10 wurde bis auf eine Tiefe von -65m und einer Länge von 114m erforscht und vermessen. Wie in der Appenzellerhöhle, befinden sich auch im F10 Sinterplatten, die von den Wänden/Decken abgebrochen sind – tektonische Verschiebungen dürften hier die Ursache sein. Im Oberscherenschacht bearbeitete eine Gruppe den oberen Gangteil und begann mit der Neuvermessung der Schachthöhle. Schnee, Eis und Steinschlag beeinträchtige die Arbeit stark.

Seit der Wiederaufnahme der Forschungsarbeiten, im Jahre 2007, wurden 43 neue Höhlen gefunden und teilweise fertig erforscht.

Text: Richard Graf        Bilder

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Forschungslager Wägital (3.-9.8.2013)

erstellt von Andy Dickert — zuletzt verändert: 02.11.2013 12:01

Nach der feuchten und häufig kühlen ersten Jahreshälfte profitierte auch das Wägital-Forschungslager vom 3.-9. August 2013 vom mehrheitlich trockenen und warmen Sommerwetter. Entsprechend herrschte eine gute Stimmung und die Arbeiten kamen gut voran. Ein Faktor war diesmal die Hitze, die den Leuten im Karrenfeld z.T. recht zusetzte. Mancher weiss nun wieder, wie sich Durst wirklich anfühlt! Der Mix aus Prospektion, Kleinhöhlen, Grosshöhlen, Graben, Vermessen, Zeichnen, verschiedenen wissenschaftlichen Tätigkeiten und eben auch mal einer Bergwanderung sowie Relaxen in der Hütte und Philosophieren bei einem kühlen Bier und einem Wein macht das Lager attraktiv und abwechslungsreich.

Zwei recht grosse Sektoren wurden prospektiert und dabei 12 neue Eingänge gefunden. Alle sind bereits erforscht, vermessen und mit Koordinaten versehen. Dabei hatte es ein paar ansehnliche Mittelhöhlen mit bis zu 50 m Tiefe, aber eben auch keine grösseren Entdeckungen. Eine hoffnungsvolle Entdeckung gelang dafür eine Woche nach dem Lager, als eine 2-Mann-Gruppe in einem hoffnungsvollen Objekt auf Anhieb 45 m Tiefe und 112 m Länge erreichen konnte – vorläufig open end!

In der Lufthüttenhöhle wurde weiter erweitert und gegraben – die ideale Beschäftigung an Regentagen, da wir dazu die Hütte gar nicht erst verlassen müssen;-)

Erfreulicherweise konnte wieder im KAO-Schacht gearbeitet werden. In der Tiefen Zone bezwang eine Gruppe einen hoffnungsvollen Schacht, der dann schliesslich auch zu einem bewetterten und z.T. schön versinterten Gang führte. Leider war dieser bald mal zu eng. Im Bereich Turbinengang arbeitete eine zweite Gruppe und erledigte einige Fragezeichen. 155 Vermessungsmeter kamen neu dazu und der KAO-Schacht ist nun mit 1096 m die erste Höhle der Rederten mit über 1 km Länge. Es handelt sich um eine schöne Entdeckung, aber die Hoffnung, über diese Höhle den Zugang in ein ausgedehntes Basissystem zu finden, hat sich ziemlich zerschlagen.

Zuletzt bleibt uns noch einen Dank an die JO des SAC Bachtel sowie die Gemeinde Innerthal auszusprechen. Rechtzeitig für das Lager wurde einiges in und um die Hütte saniert und wir konnten von einer deutlich verbesserten Unterkunft profitieren. Sicher werden sich manche der diesjährigen Teilnehmer auch nächstes Jahr wieder einfinden. Arbeit gibt es auf jeden Fall noch genug!

Text und Bilder: Andy Dickert

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Gäsihöhle (Filzbach / GL)

erstellt von Andy Dickert — zuletzt verändert: 02.11.2013 11:47

Das Portal zur Gäsihöhle öffnet sich nur selten. Wir haben die Unterhaltsarbeiten im Kerenzerbergtunnel genutzt und sind an diesem Dienstagabend für eine Fototour eingestiegen. Eine Auswahl der Resultate findet sich in der angehängten Gallerie. Die Höhle ist für unsere Region ein einmaliges Kleinod!

Wir danken Stephan Billeter für die Organisation. Ein Beschrieb und Pläne der Höhle erschienen im letzten Stalactite.

Text und Bilder: Andy Dickert

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OGH-Ausflug 2013

erstellt von Adrian Ochsenbein — zuletzt verändert: 30.10.2013 07:48

Der diesjährige OGH-Ausflug führte uns in die Region Franche-Comté. Auf dem Programm standen spannende und aquatische Höhlenbesuche. Daneben gab es auch für die Nicht-Höhlenforscher viel zu Unternehmen. Ebenso gab es viel Zeit für Geselligkeit und die Muse.

Vielen Dank an die Organisatorin Frau B. aus R.

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'Speleo Deluxe' im Jura

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 17.03.2013 17:49

Am 9./10.3.2013 hatte eine kleine Gruppe OGH-ler die Gelegenheit, unser neues Höhlen-Ausflugskonzept zu testen;-) Besucht wurde eine magistrale Höhle und eine königliche Unterkunft in der Nähe von Vesoul.

Merci an Rolf 'Papa' Fritschi für die Organisation!

Text: Andy Dickert

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Vorstoss im Seichbergloch auf -594 m

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 01.03.2013 13:43

Am Samstag, 16.2.2013 fanden sich insgesamt 10 Teilnehmer für einen länger geplanten, aufwändigen und anstrengenden Vorstoss in Wildhaus zusammen. Nachdem 3 Leute bereits frühmorgends im frisch verschneiten Toggenburg starteten, um den Siphon 1 auf -428 m abzusenken, stieg der Rest mit schweren Säcken beladen um ca. 10.00 Uhr in die Höhle ein.
Der Siphon liess sich aufgrund der relativ starken Wasserführung nur sehr zeitraubend absenken. Zudem ist die Installation und auch die Seileinrichtung im tiefen Teil zum Teil in einem desolaten Zustand. Gleichwohl erreichte das 4-köpfige Spitzenteam den Halbsiphon 3 in 586 m Tiefe. Markus Flury überwand das Hindernis im Tauchanzug und beseitigte auch den sperrenden Block, der bei der letzten Expedition im Januar 2010 das Ende bedeutete. Leider war auch diesmal wenige Meter tiefer, auf -594 m Endstation, da ein weiterer Siphon (Nr. 4) folgte. 2010 war diese Stelle noch einsehbar und ein allfälliger Wasserspiegel muss mind. einige Meter tiefer gelegen haben. Vermutlich haben wir hier das Spiegelbild der vergangenen Monate mit sehr hohen Niederschlägen und einem entsprechend angestiegenen Karstwasserspiegel. Obwohl dieser Siphon im Prinzip tauchbar wäre, beschlossen wir aufgrund der schlechten Prognosen und des grossen Aufwandes den Rückzug aus der tiefsten Zone und richteten die untersten Schächte aus.
Obwohl das erklärte Ziel, die -600 m zu erreichen, verfehlt wurde, dürfen wir eine positive Bilanz ziehen. Das Seichbergloch ist mit einigem Abstand die tiefste Höhle der Nordostschweiz und erreicht als einzige der Region den Karstwasserspiegel.
Erfolgreich waren unsere österreichischen Freunde Benedikt und Alex, die in einem Seitengang des Unteren Parallelganges schlosserten und erfreuliche 72 m Neuland vermessen konnten. Die Gesamtlänge der Höhle beträgt nun 2'749 m.
Leider geschah beim Aufstieg ein Zwischenfall, als sich ein Teilnehmer nach einem Sturz infolge eines abbrechenden Standplatzes verletzte. Er konnte aber die Höhle aus eigener Kraft wieder verlassen.

Teilnehmer: M. Flury, F. Fleury, A. Ochsenbein, F. Franz, Ch. Sutter, R. Sorg, A. Klampfer, Benedikt, T. Schulzki, A. Dickert
Text: A. Dickert
Bilder: F. Franz, M. Flury, A. Ochsenbein und A. Dickert

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Märzhöck - neues Datum

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 06.02.2013 18:08

Der Märzhöck findet nicht wie gewohnt am 1. Mittwoch des Monates statt, sondern am erst am 13. März.

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Besuch der Höllgrotten Baar

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 24.01.2013 08:34

Traditionsgemäss führt die OGH am Sonntag nach der Mitgliederversammlung einen Höhlen – Familienanlass durch, der vor allem der Kontaktpflege dient und wenn möglich den Horizont der Teilnehmenden erweitert.

Unser Mitglied Olli Heil war im Laufe des vergangenen Winters mit der neuen LED – Beleuchtung, als Teil der Neukonzeptionierung der Schauhöhle beschäftigt. Während Wochen installierte er Kabel und Lampen in der Höhle. Ein ideales Thema, um Technik und Natur gemeinsam zu betrachten.

Olli gelang es, zwei weitere Personen als Führer für unseren Anlass zu gewinnen. Daniel Christen (Grafik-Designer und für den Audio-Guide zuständig) führte die Gruppe mit den Kindern. Roland Eberle (Gesamtprojektleiter) führte die mehr an Geschichte/Geologie der Höhle Interessierten und Olli Heil selbst führte die Gruppe der eher technisch Interessierten durch die Höhlen.

Rund 1 1/2 Stunden dauerte die interessante Führung durch das Tuffgestein und die noch jungen (5000 bis 6000 Jahre alt) Tropfsteine. Nach der Führung führten wir bei Wurst am Feuer noch angeregte Gespräche.

Link zu den Höllgrotten bei Baar: http://www.hoellgrotten.ch/

Text: Richard Graf, Bilder: Andy Dickert

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Seichbergloch (Wildhaus)

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 30.11.2012 18:59

Am 25.11.2012 machten wir eine Exkursion ins wohlbekannte Seichbergloch. Weitere Touren und Forschungen sollen im kommenden Winter folgen.

Ziel war diesmal:

- Fototour
- Neue Einrichtung im Hochsystem
- Abfallabtransport
- Temperaturmessungen
- Konditionstraining;-)

Die Resultate der Fotosession findet ihr in der verlinkten Gallerie.

Bilder und Text: Andy Dickert

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Zeitungsartikel über die Bärenknochen in der Tritthöhle

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 30.11.2012 18:44

Höhlenforscher fanden in einer Einsiedler Höhle die Knochen eines Braunbären. Es handelt sich um die Überreste eines ausgewachsenen Männchens, das, wie Abklärungen ergeben haben, vor beinahe 6000 Jahren gelebt hat....

Artikel im Bote der Urschweiz

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Fotos vom Inneren des Gornergletschers

erstellt von Andreas Neumann — zuletzt verändert: 26.11.2012 20:51

Der Höhlen- und Abenteuerfotograf Robbie Shone (England) hat zusammen mit sechs anderen Höhlenforschern Gletschmühlen und Gänge im Gornergletscher fotografiert und vermessen. Hier der Link zu den Fotos.

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Seiltechnik-Kurs der OGH vom 21.11.12

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 26.11.2012 15:46

Am 21.11.2012 fand auf der 'Geiss' beim Bachtel in einer Scheune erneut ein OGH-Seiltechnik-Kurs statt. Thema war diesmal die Partnerrettung vom Seil. Die ca. 15 Teilnehmer hatten die Gelegenheit, die verschiedenen Techniken zu üben und zu vertiefen. Nebenbei konnten je nach Können weitere Seiltechnik-Probleme geübt werden.

Wir hoffen, noch weitere Abende auf der 'Geiss' durchführen zu können und danken diesbezüglich Sascha Ullmann für die uns gewährte Gastfreundschaft.

Im Bild sehen wir unseren Präsidenten Stephan Billeter bei der Demonstration der sogenannten Seilschnittmethode unmittelbar vor dem entscheidenden Schnitt!

Foto: A. Dickert

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Lebendiges Gestein

erstellt von Andreas Neumann — zuletzt verändert: 26.11.2012 09:52
NZZ-Artikel vom Sonntag, 25. November 2012

Am Sonntag, dem 25. 11. 2012, beschäftigt sich ein Artikel der NZZ am Sonntag mit der Entstehung von Exzentrikern (im Artikel als Höhlenblumen bezeichnet). Involviert sind die OGH-Mitglieder Maria Luisa Tavagna und Nicola Tisato.

Es wir postuliert dass in der Entwicklung von Exzentrikern Bakterien und Mikroben eine Rolle spielen.

Link zum gescannten Artikel (PDF)

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Vereinsnachrichten

erstellt von Stephan Billeter — zuletzt verändert: 15.11.2012 22:47

- Anlässlich des letzten Vereinshöcks durften wir 27 Besucher begrüssen. Sehr viel Interesse fand Yvo Weidmann Vortrag über Tadjikistan.

- Der nächste Seiltechnik-Anlass mit dem Schwerpunkt "Rettung ab dem Seil" auf der Geiss vom 21.11.2012 ist ausgebucht! Infos für die Angemeldeten folgen per Email.

- Der nächste Höck ist unser traditioneller Chlaus- oder besser: Barbara-Höck! Wegen der Käsefondue und Raclette-Verpflegung (und Chlaus-Geknabber) sollte die Zahl der Mitesser an mich gemeldet werden.

- Wer will noch anlässlich der MV13 einen 10'-Vortrag über aktuelle Forschungsresultate beitragen? Bis anhin haben wir 5 Beiträge.

Sue Widmer produziert wiederum den beliebten Höhlenkalender von speleo-projects. Bitte für die Sammelbestellung die Anzahl gewünschter Ex. mir melden. Die 20% Rabatt vom Stückpreis zu Fr. 20.-- fliessen in die Vereinskasse.

- Die nächste Höhlenpost-Ausgabe erscheint in einem neuen Layout. Auf traditionelle Elemente wurde Rücksicht genommen. Die HP wird noch im Dezember gedruckt und anläsllich der MV verteilt (und anschliessend versandt).

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Herzhöhle (Wägital / SZ): 1 km Gesamtlänge erreicht und Höhle abgeschlossen!

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 21.08.2012 13:30

Am Sonntag 19.8.2012 haben Thomas Schulzki und der Schreibende die mutmasslich letzte Tour in die Herzhöhle unternommen. Die Höhle war 2006 entdeckt worden und gilt als grösste Neuentdeckung im Karrenfeld am Lachenstock.

Einige kurze Seitenäste sowie Schlotpartien wurden noch als Messstrecke erfasst, sodass am Schluss nun tatsächlich 1003 m Gesamtlänge für die Herzhöhle resultieren!  Dies ist somit die 4. Höhle am Lachenstock mit über 1 km Länge.

Die Herzhöhle besitzt neben einigen nicht abschliessend abgeklärten Schlot- und Deckenpartien zwei Ansatzpunkte mit einem gewissen Potenzial. Realistischerweise wird sich gegenwärtig und in absehbarer Zukunft niemand in der OGH um diese Stellen kümmern, sodass wir den Rückzug beschlossen und die Höhle nach 6 Jahren Bearbeitungszeit wieder sich selbst überlassen.

Den Ausstieg mit tonnenschweren Schleifsäcken und dem Kilometer Messstrecke im PDA erlebten wir mit einer Mischung aus Erleichterung, Wehmut, vielen Eindrücken einer doch sehr netten Entdeckung, Zufriedenheit und ‚endlich geschafft’. Wir hatten uns den heissesten Tag des Jahres ausgesucht und litten entsprechend beim schweisstreibenden Auf- und Abstieg mit dem ganzen Material. Da war die etwa 1.5°C kalte Höhle ein willkommener Eiskeller – wenigstens für die erste Stunde.

Die Beschriebe und Pläne sind weit fortgeschritten, sodass schon bald mit einer fertigen Dokumentation gerechnet werden kann.

 

Andy Dickert

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Forschungslager Wägital (4.-10.8.2012)

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 20.08.2012 21:48

Das diesjährige Wägital-Forschungslager (4.-10.8.2012) darf als rundum gelungen bezeichnet werden. Grund dafür war einerseits das vor allem in der zweiten Hälfte durchwegs gute und trockene Wetter. Zweitens hatten wir dank unseren Neumitgliedern sowie einiger Wieder-Einsteiger schliesslich eine erfreulich rege Beteiligung. Leider war der Wetterbericht manchmal pessimistischer als die Realität und liess uns vorsichtshalber auf eine Tour in den KAO-Schacht verzichten.

Zur Hauptsache wurde Oberflächenprospektion betrieben. Die neu gefundenen 15 Objekte R25 bis R39 wurden dabei bis auf ein einziges gleich erforscht, vermessen und deren Koordinaten bestimmt. Insgesamt handelte es sich um eine beinahe schon riesige Fläche im mittleren und hinteren Teil des Karrenfeldes. Eher bescheiden war dabei die Ausbeute mit 13 Klein- und 2 Mittelhöhlen. Die Höhendichte zeigte sich nicht annähernd so gross, wie am benachbarten Lachenstock.

Dank einer optimal zusammengesetzten Engstellen-Spezialeinheit konnte die Fortsetzung im legendären ‚Gang 7’ der Mondhöhle erforscht und endlich abgeschlossen werden. Die 85 Neulandmeter mussten allerdings hart erarbeitet werden. Neu misst die Höhle 450 m Gesamtlänge. Eine weitere, altbekannte Höhle (R10) konnte ebenfalls endlich neuvermessen werden. In der Lufthüttenhöhle wurde eine neue, hoffnungsvolle Aufgrabaktion begonnen.

Einige Beulen und Kratzer trug wohl mancher Teilnehmer zu Tale, aber gravierendere Zwischenfälle waren zum Glück nicht zu verzeichnen.

Es bleibt die Hoffnung und Absicht, auch 2013 im etwa gleichen Rahmen wieder ein Lager im Wägital durchzuführen. Die Arbeit wird uns auf jeden Fall noch nicht so schnell ausgehen.

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Andy Dickert

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Forschungslager (14. bis 22. Juli) auf dem Zwinglipass

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 15.09.2012 22:26

Zum 6. Mal trafen sich Höhlenforscher aus vier (OGH, AGN, HCA, SGH-L) verschiedenen Vereinen auf dem Zwinglipass zum Forschungslager. In den Mulden lag mehr Schnee als in früheren Jahren, was vor allem im «Schacht-Z7» und in der «Huldrychhöhle» wegen der Schneeschmelze zu stärkeren Höhlenbächen führte.

Damit das zu bearbeitende Gebiet nicht zu gross wird, beschlossen wir, die letztes Jahr begonnene Zone «G» ruhen zu lassen und beschränkten uns auf die Zonen «E» und «F». Im Gespräch mit den Alpsennen erfuhren wir auch die Flurnamen, in denen die neu zu erforschenden Höhlen liegen.

Das «Häxeloch (E7)» erstreckt sich bis heute über einer Länge von 143 m und erreicht eine Tiefe -63 m. Der wenige Meter daneben liegende «Schacht (E6)» ist mit dem «Häxeloch» verbunden. In der Zone «E» wurden noch weitere 3 Höhleneingänge gefunden. Die in früheren Jahren erforschten Höhlen «E1» und «E2» fanden wir nicht. Hier dürften die Koordinaten nicht stimmen, denn als wir mit einem GPS-Gerät die Eingänge suchten, standen wir bei den angegebenen Koordinaten inmitten von Rindern auf einer Weide anstatt vor einer Höhle.

Drei vielversprechende Schachteingänge wurden in der Zone «F» gefunden. Diese werden wir im Lager 2013 bearbeiten.

Im «Schacht-Z7» wurden während des Lagers verschiedene Fragezeichen geklärt. Die Schachthöhle führt nun weniger in die Tiefe, als wieder in die Höhe. 156 m Neuland wurden vermessen (130 m Westgang, 24 m Affenschlot). Die Schachthöhle ist mit einer Gesamtlänge von 809 m und einer Tiefe von –240 m nun die zweitgrösste Höhle im Alpstein. Erstmals setzten wir das SMS – Gerät von Beat Heeb ein. So erfuhren wir, wo sich die Forscher gerade in der Höhle bewegten oder wann sie mit dem Ausstieg begannen.

Die Mitglieder des HCA hatten Heimweh. Sie fanden auf der anderen Passseite (Kt. AI) eine Horizontalhöhle, die sie erforschen wollten. Die «Appenzellerhöhle», wie wir sie nennen, liegt in der Zone «R5» und ist bis jetzt 145 m lang und weist eine Höhendifferenz von ±29  m auf. Verschiedene Seitengänge müssen noch bearbeitet werden.

Damit wir in Zukunft alle Höhleneingänge und Höhlengänge im GIS erfassen können, benötigen wir die Daten elektronisch. Dies bewog uns, die «Huldrychhöhle» (P. Tanner HP66/1984) nochmals zu vermessen.

Mehrere Neumitglieder/Interessenten der OGH nahmen am Lager teil. Der Ausbildung wurde deshalb wieder grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Während drei Tagen war ein Maturand zu Gast, der nach einem Thema für eine Maturabeit suchte und, wenn der Betreuer einverstanden ist, auch fand.

Am Sonntag schlossen wir mit einem Besuch der «Schneehöhle», mit den imposanten Eisgebilden, das Lager unfallfrei ab.

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Text: Richard Graf

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Ferienaktion 'Ferienpass March'

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 26.07.2012 07:49 Adrian Ochsenbein
Ferienaktion 'Ferienpass March'

Foto: A. Dickert

Am Samstag dem 14. Juli traf sich eine heitere Kinderschar der Ferienaktion 'Ferienpass March' in den Churfirsten ein. Mit OGH-Höhlenforschern tauchten die Kinder in die Welt der Höhlen ein. Sie robbten mit uns durch enge Höhlengänge und erfuhren gleichzeitig spannende Details über die empfindliche Höhlenwelt. Nach dem Anlass wussen die Kinder, was ein Höhlenforscher in seinem Alltag macht und wieso es die Höhlen zu schützen gilt.

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Neues Clublokal

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 02.05.2012 07:40
Neues Clublokal

Umzug

Das neue Clublokal in Uster ist bezugsbereit! Die Umzugsaktion ging mit nur marginalen Materialschäden über die Bühne. Am 2. Mai 2012 findet der Monatshock erstmalig am neuen Ort statt.

Weitere Infos

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SGH-DV in Tesserete 21.04.2018 - 22.04.2018 — Tesserete TI
OGH-Monatshöck Mai 02.05.2018 19:00 - 22:00 — Museum Graphos, Zeughaus Uster
SpeleoSecours Region 7 - Technikkurs 05.05.2018 09:00 - 17:00 — Noch offen
OGH-Monatshöck Juni 06.06.2018 19:00 - 22:00 — Museum Graphos, Uster
SpeleoSecours Region 7 - Rettungsübung 23.06.2018 - 24.06.2018 — Zwinglipass
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