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erstellt von Administrator — zuletzt verändert: 08.08.2010 18:39
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Erfolgreiches Speleo-Wochenende 31.10. + 1.11.2015

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 05.11.2015 22:35

Das super Herbstwetter nutzend, waren am besagten Wochenende diverse Gruppen der OGH aktiv. Zusammenfassend dürfte es wohl forschungsmässig eines der erfolgreichsten Wochenenden der Vereinsgeschichte gewesen sein!

In einer Höhle im Gebiet Sihltal / Ybrig bestaunte eine Gruppe sagenhafte unterirdische Schätze und machte eifrig Bilder davon. Diese Höhle ist nun abgeschlossen, komplett vermessen, vollständig ausgerichtet und gesäubert.

Eine andere Gruppe war im Wägital aktiv und meisterte in einer seit langem bekannten Höhle eine Traverse zu einer mutmasslichen, früher nicht beachteten Gangeinmündung in luftiger Höhe. Tatsächlich führen hier grosszügig dimensionierte, phreatische Gänge Luftzug führend weiter ins Bergesinnere. Wir versprechen uns hier bedeutende Fortsetzungen, wobei die Erforschung recht materialintensiv werden dürfe.

Die wohl spektakulärste Entdeckung meldet unser Mitglied Thomas Schulzki aus Deutschland von der Reiteralm: „Bei einer Vortour am 25.10. hatte ich noch 100m Seil hochgebracht. Am 31.10.2015 konnten Berti Miele und ich die Erforschung und Vermessung fortsetzen. Ein zusätzlicher Anker unter dem Einstieg am Grund der Doline sorgte für Vermeidung der Steinschlaggefahr, die Vermessung bis zum Umkehrpunkt der letzten Tour ergab, dass dieser bei -117 m lag. Von da an zieht der Schacht weiter quasi senkrecht hinunter. Eine canyonartige Abzweigung etwas unterhalb mündet wahrscheinlich weiter unten ein. Bei -180 m gibt es eine Einmündung eines versinterten, kleinen Ganges. Bei -199 m drehten wir vor einer ca. 10 m tiefen Stufe um. Es scheint aber unvermindert weiter zu gehen, entsprechend dem Gepolter hinuntergeworfener Steine. Der Schacht ist durchgehend geräumig, die Horizontalerstrekung ist 28 m, was kaum mehr ist, als der größte Durchmesser der Einstiegsdoline.“

Der ursprünglich gefundene Name ‚Ihre Abgründigkeit‘ soll nun der Name der vormals Feuerhörndlschlund genannten Höhle sein.

Last but not least konnten auch unsere Vorarlberger Kameraden knapp hinter der Schweizer Grenze im Rätikon Erfolge feiern. Die erst vor wenigen Jahren entdeckte ‚Höhle im Verborgenen Kar‘ liegt auf ca. 2700 m ü.M. und misst nach der Entdeckung von weiterem, grossräumigen Neuland nun 1137 m Gesamtlänge. Während es sich bei den bisher bekannten Höhlenteilen hauptsächlich um vadose Canyonschächte handelte, werden die neu entdeckten Teile von phreatischen Röhren mit bis zu mehreren Metern Durchmesser geprägt. Dabei wurde auch ein weiterer Eingang entdeckt. Die offenen Fortsetzungen sind zahlreich (schriftl. Mitteilung A. Klampfer).

Text und Bilder: Andy Dickert

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Neuer Riesenschacht auf der Reiteralm!

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 22.09.2015 10:37

Gegend: Das Forschungsziel liegt in dem Karsthochplateau der Reiteralm (Reiteralmkalk auf einer Dolomitschicht), 20km südwestlich von Salzburg. Es gibt nur eine militärisch genutzte Seilbahn hoch, sonst nur Fußwege. Es wird seit 1977 von Mitgliedern der Höhlenforschungsgruppe Kirch­heim/Oberkochen mit wechselnder Intensität erforscht, das größte Objekt ist das Eisrohr-Bammel­schachtsystem (GL 8km, HD -495m), es gibt einige Höhlen jenseits der 300m Tiefe und eine auf 3km er­forschte Quellhöhle. Die tiefsten Höhlen sind der ZE-Schlinger (GL 3000m, HD -595m) und der Auf­reis­ser (GL 1170m, HD -650). Das Plateau ist je zur Hälfte deutsch und österreichisch.

Ziel/Vorgeschichte: Das Forschungsziel liegt im flacheren Nordplateau, das etwa zwischen 1500 und 1700 über dem Meer liegt: Grüner Karst. Die Höhle habe ich am 11.10.2014 bei einer ausgedehnten Such-/Wiederfindungstour gefunden. Am 23.8.2015 konnte ich mit Begleitung von Andy Scheurer und unseren Frauen die Eingangsdoline besichtigen. Ich fand am Boden einer großen Doline von 20m Tiefe zwischen dem Bodenversturz zwei gut befahrbare Fortsetzungen. Hinuntergeworfene Steine ließen einen tiefen, gestuften Schacht vermuten, der Blick mit der Scurion zeigte einen geräumigen Schrägschacht. Auch ein 10m entfernt liegendes Loch entliess Steine mit großem Gepolter in den Hauptschacht. In einer weiteren Tour hatte ich ein 90er-Seil am Eingang deponiert.

Tour: Ich bin aus beruflichen Gründen in der Schweiz und kann so Andy Dickert am Freitag mit nach Rosenheim nehmen. Wir konnten uns einen Kaser (=Almhütte) mieten und haben so die Möglichkeit, die erste Stunde des Aufstiegs mit dem Auto zu verkürzen. Nach 700Hm erreichen wir den Kaser rechtzeitig, um auf der nahe gelegenen DAV-Hütte noch Abend essen zu können.

Am nächsten Tag laufen wir bei zunächst gutem, dann zunehmend verhangenem Wetter zum Schacht­eingang. Der Weg über das Hochplateau ist sehr gut (teils militärisch genutzter Fahrweg) mit kleinem auf/ab. Zuletzt geht es etwas durch den grünen Karst bis wir vor dem Eingang stehen.

Andy beginnt nach Schwierigkeiten mit dem Pocket-PC mit der Vermessung, ich seile zur Doline ab. Ich hatte schon bei der Vortour an beiden Eingängen einen Anker gesetzt und entschieden, dass der westliche Eingang aus Sicherheitsgründen zu verwenden sei. Von diesem musste aber erst eine etwas tiefer liegende Kammer vermessen werden. Ich putze noch den Einstieg und dann geht es hinab. 20m unterhalb setze ich einen Messpunkt und darunter einen Anker. Ich möchte zu einem "Boden" 30m tiefer, aber der stellt sich als Balkon heraus. Aus Sorge, Steinschlag auszulösen, verharrt Andy am Einstieg, aus dem Vermessen wird ab hier nichts mehr. Der zunächst unter ca. 85° fallende Schacht wird nun senkrecht. Ich setze noch 2 Anker, die mich wieder etwas nach Osten bringen und in etwa 90m Gesamttiefe auf ein Sims mit Eis. Ich habe noch 5m Seil übrig. Der Blick hier ist grandios. Der ohnehin schon geräumige Schacht wird noch größer, er scheint sich nach Westen als hoher Canyon fortzusetzen, nach unten geht es aber großzügig runter bei ca. 8x8m Querschnitt. Einen Boden sehe ich nicht wirklich, ein Holzstück poltert gewaltig in die Tiefe. Mehr kann ich dem frierenden Andy nicht zumuten; die Verständigung ist schlecht. Ich steige auf und baue das Seil aus, Karabiner bleiben. Bald bin ich oben und wir ziehen gemeinsam das Seil hoch. Wir bauen auch das Eingangsseil aus und deponieren alles in einem Fass.

Wir schauen noch den anderen Eingang an: er hat in 16m Tiefe eine Stufe, aber Steine fallen viel tiefer. Er wird noch messtechnisch angehängt. Wir gehen zur Hütte zurück zum Abendessen. Beim Rückweg zum Kaser regnet es. Am nächsten Morgen regnet es immer noch, so dass uns nur der Rückzug bleibt. Um 10 Uhr sind wir beim Auto und können nach Schlüsselrückgabe in Wörgl noch Mittagessen. Dann trennen sich unsere Wege nach einer sehr erfolgreichen Tour.

Fazit: Der Schacht konnte auf ca. 90m Tiefe befahren werden, er wird sicher mindestens 150m tief. Ob er dann irgendwann kläglich im Dolomit verkümmert, verstürzt endet oder den lange ersehnten Weg in ein Horizontalsystem in diesem Teil des Plateaus bietet? Für die Weiterforschung sind unerschrockene Schachtforscher mit Vermessungskenntnis gefragt. Steinschlag ist sicher ein Thema, unterhalb des Einstiegs ist der Schacht aber solide.

Thomas Schulzki, Kolbermoor

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Forschungslager Sulzfluh 2015

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 20.09.2015 14:14

Von 27.08. bis 05.09. fand dieses Jahr bereits zum neunten Mal das traditionelle Forschungslager auf der Tilisunahütte im Rätikon (Vorarlberg) statt. Organisiert wurde die mit 15 Teilnehmern gut besuchte Woche wie zuletzt wieder gemeinsam von Mitgliedern der Ostschweizer Gesellschaft für Höhlenforschung (OGH, www.ogh.ch) als auch vom Vorarlberg Höhlenverein (www.karst.at).

Mit rund 1,5 Kilometer an vermessenen Höhlenstrecken und einer vom Wettergott durchaus gesegneten Woche kann die (unfallfreie) Woche als sehr erfolgreich und wiederum unvergesslich bezeichnet werden. Als besonderes Highlight wurde am Wochenende der 30-jährige Geburtstag der Arbeitsgemeinschaft Sulzfluhhöhlen (AGSH) mit vielen extra angereisten Veteranen von damals gebührend gefeiert.

Die diesjährige Forschung konzentrierte sich v. a. auf das Karrenfeld der Weissplatte, wobei hier neben einer systematischen Neubearbeitung an der Oberfläche eine Neuvermessung der bereits bekannten Teile der Mänderhöhle (Teil des Weissplatten-Höhlensystems) am Programm stand. Während an mehreren Tagen in Teils brütender Hitze an der Oberfläche Sektor für Sektor abgesucht und neu bearbeitet wurde (mehrere neue Klein- und eine Mittelhöhle), konnte die Mäanderhöhle in zwei gezielten Einsätzen bis knapp oberhalb des Endsiphons komplett neu vermessen werden. Dabei wurden zahlreiche Seitenstrecken erstmals planmässig aufgenommen. Erstaunlicherweise zeigt sich die Höhle als sehr fortsetzungsfreudig und gerade der Biwakgang in rund 250 m Tiefe entpuppt sich als Eldorado für Schlotkletterer. Ein ganzer Tag wurde zuletzt schliesslich der Optimierung der Einbauten auf der Wegstrecke Eingang – Biwakgang gewidmet.

Im Höhlenteil WP-Schacht-93 wurde ebenfalls eifrig und schmutzig weitergeforscht. Die Erforschung des „Antidepressivums“ kann nun als mehr oder weniger abgeschlossen angesehen werden, lediglich im „Next Door“ finden sich noch unerforschte Schlotfortsetzungen, welcher auch ihre Erkundung warten. In einer längeren Tour wurde schliesslich noch eine Fortsetzung im „Schlot der guten Hoffnung“ verfolgt, welche jedoch trotz vehementer Versuche nicht den erwünschten Durchbruch erbrachte. Hier sind noch diverse Reststrecken offen.

Das Weissplatten-Höhlensystem stellt nun aktuell mit 3586 m vermessener Ganglänge und 516 m Tiefe die tiefste und längste zur Gänze in Vorarlberg gelegene Höhle dar.

Teilnehmer der Forschungswoche: Alex Klampfer, Benedikt Hartmann, Christian Fritz, Eckehart Hartmann, Yvo Weidmann, Michel Bovey, Roland Lutz, Jennifer Langer, Maja Honegger, Ewald Mäder, Elaine Oliver, Markus Andreatta, Mathias Andreatta, Andreas Münger, Fredy Flury

Bilder Alex Klampfer

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Sihlhöhlensystem - Zusammenschluss

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 28.08.2015 20:36
In einer gut vorbereiteten Aktion wurden Heuloch und Sihlhöhle nun auch vermessungstechnisch zusammengeschlossen.

Am 22.8.2015 konnte endlich eine wichtige Pendenz erledigt werden - die Neueinrichtung mit gleichzeitiger Vermessung des Heulochs mit Anschluss an das Sihlhöhlensystem. Die Vorbereitungen waren intensiv und aufwändig, die Zweifel am Gelingen der Sache aufgrund der Niederschläge am Mittwoch zuvor gross. Doch schliesslich konnten wir in zwei Gruppen bei guten und sicheren Bedingungen in dieser wasserführenden Schachthöhle arbeiten, nachdem wir nun doch bereits 3 Jahre auf den richtigen Moment warten mussten.

Etwa 30 Jahre zuvor  waren die schönen Schächte des Heulochs durch die Gruppe rund um René Scherrer das letzte Mal befahren worden. Alle noch vorhandenen Befahrungseinrichtungen aus dieser Zeit wurden ausgerichtet, was zusammen mit dem neuen Material eine wahre Materialschlacht ergab.Ab -40 m wurden die Schächte auf dem Rückweg auch gleich wieder ausgerichtet.Die zweite Gruppe hatte nochmals gut 100 m Seil dabei, um den trockenen Seitenschacht neu einzurichten und zu vermessen. Dank der Fahrbewillung und Kälins Familienbus konnten wir bis zur Alp Hinterofen fahren - ein Dank also auch an Röbi Kälin.

In 142 m Tiefe setzten wir den Verbindungspunkt zur Sihlhöhle und bewunderten die schön versinterten Gänge an der Basis der Schachtzone. Die Auswertung ergab eine ausgezeichnete Genauigkeit der ca. 850 m Vermessung untertags plus etwa 150 m Oberflächenvermessung. Das gesamte Höhlensystem ist bis jetzt knapp 2 km lang und nun können wir uns in Ruhe dem Neuland widmen.

Teilnehmer: Christoph Kälin, Michi Höttl, Fabrice Franz, Maja Honegger, Ewald Mäder, Michel Annen, Andy Dickert

Text und Bilder: Andy Dickert

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Forschungslager Wägital 2015

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 06.08.2015 20:42

Bereits zum 6. Mal wurde das diesjährige Wägital-Forschungslager (25.7.-31.7.2015) in der Lufthütte durchgeführt.

Gearbeitet wurde in verschiedenen Sektoren der Zonen Mutteri und Rederten, jeweils abgestimmt auf die wechselhaften Witterungsverhältnisse. Erfreulicherweise konnten von der relativ kleinen Gruppe total 900 m Gänge erforscht und vermessen werden - deutlich mehr als im Regenjahr 2014 und wohl ein neuer Rekord für's Wägital-Lager! Allein der KAO-Schacht wuchs um fast 250 m auf nun 1'343 m Gesamtlänge. Die tiefe Zone ist nun abgeschlossen und generell zeichnet sich ein Ende ab.

In der Nähe der Lufthütte wurden im Urwald der Geisswellen einige Objekte neu gefunden und einige bereits bekannte nochmals befahren sowie alles an eine ausgedehnte Oberflächenvermessung angehängt. Im unwegsamen Gebiet wurde eine recht grosse Fläche systematisch nach Höhlen abgesucht.

Der prospektierte Sektor in der Rederten erwies sich als sehr höhlenreich und beschäftigte in der Folge v.a. die Zeichner mit einigen komplexen, kleinen Höhlensystemen mit bis zu 150 m Länge.

Trotzdem wir nun unsere Fühler definitiv in die Zone Mutteri ausgestreckt haben, wird uns das Rederten-Karrenfeld noch geraume Zeit beschäftigen.

Das ganze Lager verlief ohne Zwischenfälle in bester Stimmung. Nur der Ofen bereitete uns Probleme und sorgte am letzten Abend fast für eine Rauchvergiftung unter den Teilnehmern. Als Gegenmittel verabreichten wir eine Extraration Bier…

Bilder

Text: Andy Dickert, Bilder: T. Schulzki, A. Dickert, A. Scheurer

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Forschungslager Zwinglipass 2015

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 26.07.2015 10:30
Vom 11. bis 17. Juli - Zwinglipasshütte

Temperaturen bis 25ºC auf 2000 m ü.M. erleichterten es uns die Höhlen zu besuchen, denn in den unterirdischen Räumen herrschten angenehmere Temperaturen. Das herrliche Wetter begleitete uns die ganze Woche. Nur am Montag reichte es für etwas Niederschlag (0.4mm).

Bearbeitet wurden dieses Jahr das Häxloch, die Schachthöhlen F10 und Z7. Der Plan die Schneehöhle neu zu vermessen wurde nur in der oberen Halle umgesetzt, weil der untere Teil unter Wasser steht. Das Häxloch, die Schachthöhlen F10 und Z7 wuchsen sowohl in Länge als auch in der Tiefe. Dank der sehr trockenen Bedingungen und der neu entdeckte Schachtzone kratzt der Z7 fast an der 1km Grenze (Gesamtlänge 930m). Erstmals stiessen wir in der neuen Schachtzone auf einen aktiven wasserführenden Höhlenteil. Würden wir unterhalb der Bergstation der Chreialpbahn einen horizontalen Stollen Richtung Altmann vortreiben, erreichten wir den tiefsten Punkt -244m der Schachthöhle.

Im F10 wurden 2014 östlich des Hauptganges neue Teile endeckt. Die verschiedenen Schachtstufen enden leider alle nach wenigen Metern auf der Druesbergschicht. Die Höhle erreicht inzwischen eine Gesamtlänge rund 480m und eine Gesamttiefe von 130m. Rund 60 Höhenmeter fehlen noch und der Schacht F10 würde im Westgang Bereich PicNic – Halle in den Z7 münden. Die horizontale Distanz ist überwunden.

Das Häxloch war erstaunlich trocken und es konnte weiter im Flugschneisen-Mäander gearbeitet werden. Eine fiese Engstelle wurde mit der Hilti-Methode verbreitert und erleichterte so den weiteren Vorstoss, welcher in einem noch zu erklimmenden tropfenden Schlot mündete. Zudem wurde ein weiterer Gang im Mäander erkundet, der wiederum in einen Schlot mündet. Aber im Gegensatz zum ersteren präsentierte sich dieser trocken. Auf der letzten Tour wurde dieser in einem Kraftakt bezwungen. Erschwerend war der Umstand, dass der „Anreiseweg“ zur Forschungsstelle aktuell zwischen 3.5h und 4.5h dauert – je nach Gepäck..

Die Schneehöhle überraschte uns alle. Eigentlich wollten wir unserem nordirischen Gast die Eisformationen zeigen, doch ein See kurz vor Ende der Abseilstrecke versperrte uns den Weg dazu. Wegen der Veränderungen der Eisformationen wollten wir die Höhle dieses Jahr neu vermessen. Dies konnten wir nur im oberen Teil erledigen. Der zweite Eingang war bei der Einmündung in die obere Halle auch verschlossen. Wird im Herbst nochmals angeschaut.

Bilder

Text: M. Bösch, F. Fleury, R. Graf, R. Sorg

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Klimawandel im Alpstein?

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 19.07.2015 21:07
Wie üblich in den letzten Jahren wollten wir am Forschungslager die Schneehöhle besuchen. Anstatt der sehr schönen Eisformationen (linke Bildhälfte) trafen wir nach der Abseilstelle einen See an (rechte Bildhälfte). Der See müsste durchtaucht werden.
Bild vergrössern: Klick auf das Bild.
Warum hier ein See gestaut wurde und wie es hinter dem See aussieht, klären wir zur Zeit ab. Der rund 25m lange einsehbare Gangteil weisst einen durchschnittlichen Querschnitt von 5x5m auf.
Text: Richard Graf (info@gratso.ch)

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7 km in der Lachenstockhöhle erreicht!

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 07.07.2015 15:03
7 km in der Lachenstockhöhle erreicht!
7 km  in der Lachenstockhöhle erreicht!

Im Labyrinth des Schlotlandes

Zwei erfolgreiche Touren konnten im Juni in der Lachenstockhöhle im Wägital durchgeführt werden. Während uns bei einer ersten Aktion extrem kalt-schmudeliges Regenwetter begleitete, hatten die acht Teilnehmer beim zweiten Anlass ideale Bedingungen und konnten einige ? abhaken und im sogenannten Schlotland weiter ins Neuland vordringen. Hier wartet noch Arbeit für die nächsten Jahre auf uns. Die Auswertung der Messdaten ergab eine neue Gesamtlänge von 7021 m.

Text: A. Dickert
Foto: E. Mäder

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Erste Prospektion im 2015 im Wägital

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 09.06.2015 08:36

Das Ziel dieser Aktion war das Gebiet zwischen Löcherenwald und Bruchwald. Wer dieses Gebiet kennt, weiss was dies heisst: Steiles, durchzogenes, unwegsames und stark überwuchertes Gelände. Bevor wir das besagte Gebiet erreichten, machten wir noch eine kurze Fototour in der altbekannten Bruchwaldhöhle. Danach schlugen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes in die Büsche. Leider wurden in dem untersuchten Gebiet keine neuen Höhlen entdeckt. Nach dem gefühlten tausensten Übersteigen von am Boden liegenden Baumstämmen waren wir wieder im Tal, wo das Weizenbier lockte.

Bilder

Bilder: Andreas Dickert
Text: Adrian Ochsenbein

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Das Karrenfeld der Sulzfluh von oben

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 26.04.2015 10:43

Ein eindrücklicher Film der Webseite Vorarlberg von oben zeigt das gesamte Karstplateau der Sulzfluh aus der Vogelperspektive. Wahrlich ein toller und neuer Eindruck der Landschaft. Viel Vergnügen beim fliegen.

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Wasserherkunft in der Muttseehöhle bleibt ein Geheimnis

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 01.03.2015 20:56
Wasserherkunft in der Muttseehöhle bleibt ein Geheimnis

Zugang über die Baustelle des Kraftwerkes Linth-Limmern

Seit vielen Jahren stellte sich in der Muttseehöhle die Frage nach der Herkunft des Wassers in den grossen Schächten der Apokalypse. Ein bedeutender Wasserfall ergiesst sich im Sommer über die mehreren hundert Meter tiefen Schachtstufen, um kurz vor dem Biwak, in einer Tiefe von 650 Meter, zu verschwinden. Aber auch im Winter führen diese Schächte eine bedeutende Wassermenge.

Während mehreren Jahren wurde in diesem eindrücklichen Schachtsystem geschlossert. In einigen Touren wurde versucht, den grossen Wassereintritt, in dem zum Teil bis zu 20 Meter breiten Schlot und Schacht, zu erreichen.

Dank dem grosszügigen Entgegenkommen der Baustelle "Linthal 2015" konnten in diesem Winter die Bauinstallationen und die Seilbahn bis auf das Plateau des Muttsee's auf 2500 Meter über Meer benutzt werden. Ein sehr eindrücklicher Anmarsch mit Baustellenbussen und Bauseilbahnen durch die alten und neuen Stollen des Wasserkraftwerkes Linth-Limmern vereinfachte die Forschung erheblich. Mit dieser Vereinfachung konnte sogar eine (lange) Eintagestour von Zürich aus durchgeführt werden.

Dank einem umgebauten Barryvox am Eingang der Marmorhöhle konnte trotz 6 Meter Schnee der Eingang einfach aufgefunden und aufgegraben werden.

Im Januar und Februar konnten nochmals rund 60 Meter Schlotstufe erklettert werden. Um den Wasserfall zu umgehen, wurde auch eine weite Traverse auf die andere Seite des Schlotes eingerichtet. Es konnte das obere Ende der Schachtstufe und den Ort des Wassereintrittes erreicht werden. Leider führt die neu gefundene Fortsetzung nach nur knapp 20 Meter an eine enge und nicht erkletterbare Spalte aus welcher sich das gesamte Wasser ergiesst.

Und so bleibt das Wissen über die Herkunft des Wassereintrittes in der Muttseehöhle und das ersehnte dritte Parallelsystem neben der Muttsee- und Marmorhöhle ein Traum.

Bilder

 

Text: Yvo Weidmann

Fotos: Yvo Weidmann und Alex Klampfer

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Voller Saal im Bündner Naturmuseum

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 01.03.2015 20:33

Im Rahmen der Vortragsserie Rendez-vous am Mittag des Bündner Naturmuseums konnte die Höhlenforschung im Rätikon (Drusenfluh, Sulzfluh und Wyss Platte) vorgestellt werden.

Das in grosser Zahl gekommene und sehr interessierte Publikum wurde über die Geschichte der Höhlenforschung der Region, die aktuellen Forschungen, die Geologie und Hydrologie sowie die modernen Mittel der Höhlenforschung (digitale Vermessung, GIS und Luftbildauswertungen) informiert.

In den Rängen der Besucher befanden sich auch einige Vertreter von Verwaltungen von benachbarten Kantonen, befreundeten Höhlenklubs und der ehemalige Direktor des Museums.

 

Text: Yvo Weidmann

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Mehr als 100 Zuhörer am Vortrag in Unteriberg

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 01.03.2015 23:39
Mehr als 100 Zuhörer am Vortrag in Unteriberg

Einsiedler Anzeiger

Zeitungsartikel aus dem Einsiedler Anzeiger

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Erfolgreicher Tauchgang im Ybrig

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 21.01.2015 19:21

Am 18. Januar fanden sich ein Taucher und seine Träger aus der OGH und HGY in der Wasserhöhle XXX im Ybrig ein. Ziel war der Endsiphon in dieser hier unerwähnt bleibenden Höhle. Nach einem kurzen Tauchgang tauchte der Höhlentaucher Herr M. aus B. wieder auf und berichtete von trockenem Neuland nach dem kurzen Siphon. Der Siphon ist also geknackt und wartet nun auf weitere Tauchgänge. Nebst dem Tauchgang wurde noch ein schön versinterter Nebengang vermessen und zu Papier gebracht. Alles in allem eine sehr erfolgreiche Tour mit einem mühsamen Aufstieg im Neuschnee. Ebenso sorgten beim Höhleneingang die Auf- und Absteige an den komplett vereisten Seilen für viel Heiterkeit.

Text: Adrian Ochsenbein
Bild: Thomas Schulzki

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Fototour in einer Wasserhöhle im Ybrig, zum Zweiten

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 20.12.2014 22:30

Zum zweiten mal in diesem Winter fand eine Fototour in einer weiteren Wasserhöhle im Gebiet Ybrig statt. Das Wasser mit seinen ansprechenden 5° C liess allfällige Müdigkeit schnell verschwinden. Neben dem eigentlichen Fotografieren konnten auch noche einige enge Abzweiger abgeklärt werden. Im Ganzen eine angenehme Tour mit viel Badespass, Spreizerein und Kraxlereien.

Bilder

Bilder: Andreas Dickert
Text: Adrian Ochsenbein

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Es kann geübt werden

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 20.12.2014 22:29

Die Einrichtungen in der Männedorfer Scheune sind bereit für die Besucher.

An folgenden Daten finden abends jeweils Seiltechnikübungen statt:
Mittwoch, 18. Januar 2015:Seiltrainig allgemein
Mittwoch, 25. Februar 2015: Einführung in die Einseiltechnik
Mittwoch, 25. März 2015: Partnerrettung
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Wer hats erfunden... bzw. gefunden?

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 24.11.2014 07:45
Wer hats erfunden... bzw. gefunden?

Foto: HBV

Neuer 250-Meter-Gang in der Vetterhöhle

Wer hats entdeckt? Die Schweizer! Bei einer Tour mit dem Höhlenverein Blaubeuren stießen Forscher in der Vetterhöhle auf eine 250 Meter lange Fortsetzung. Auch über einen neuen Zugang wurde jetzt berichtet.

Forscher untersuchen den neuen Gang in der Blaubeurer Vetterhöhle. Sie nennen den Hohlraum "Emmental", denn er wurde bei einer gemeinsamen Tour mit Kollegen aus der Schweiz entdeckt.

Die Schwäbische Alb ist löchrig wie ein Schweizer Käse, sagen Geologen. Dass nun ein großer Gang in der Blaubeurer Vetterhöhle den Namen "Emmental" trägt, hat aber nichts mit diesem bildlichen Vergleich zu tun. Sondern damit, dass der rund 250 Meter lange Hohlraum bei einer gemeinsamen Tour der Ostschweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung und des für die Vetterhöhle zuständigen Höhlenvereins Blaubeuren (HVB) entdeckt wurde. Die Schweizerin Simone Buchmann zwängte sich im Drachenfelsgang durch eine schmale Spalte und stand plötzlich im Neuland.

Originalbericht

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Fototour in einer Wasserhöhle im Ybrig

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 23.11.2014 16:27

Ziel dieser Tour war es, die Höhlengänge dieser schönen (hier unerwähnten) Wasserhöhle in der Region Ybrig vorteilhaft als digitale Bilddatei zu speichern. Daneben wurden noch einige alte Einrichtungen ersetzt sowie Temperaturmessungen von Luft und Wasser vorgenommen. Die Höhlengänge bis zum Siphon boten diverse Schönheiten und viel Abwechslung. Während die einen Akteure den luftigen Kletterpassagen auswichen, mieden die anderen das kühle Nass (sic!) wie die Katze das Wasser. Alles in allem eine kurzweilige Tour mit z.T. durchnässten und vor Kälte schlotternden Akteuren.

Bilder

Bilder: Andreas Dickert
Text: Adrian Ochsenbein

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Aussenvermessung Weglosen (Unteriberg)

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 06.11.2014 21:51
Aussenvermessung Weglosen (Unteriberg)

Netzplan Aussenvermessung Weglosen

Um die Lage und Höhe verschiedensten Höhlen in den Felswänden der Weglosen (Unteriberg) für die Vermessung zuverlässig zu bestimmen, wurden am 2.11.2014 zwei neue Fixpunkte gemessen.

Durch die exponierte Lage unter den Felswänden und der dadurch grossen Abschattung des Horizontes kann keine zuverlässige Vermessung mit GPS durchgeführt werden. Aus diesem Grund wurden die beiden Fixpunkte von der Weglosen her mit einem Tachymeter gemessen.

Ein Tachymeter erlaubt die hochgenaue Messung von Winkeln und Distanz auf weite Strecken. Da die Sicht auf die neuen Fixpunkte sehr eingeschränkt ist, wurde das Verfahren der „Freien Stationierung“ gewählt. Mit diesem Verfahren kann der Tachymeter an jeder beliebiger Stelle aufgebaut werden. Um aber die die Standortkoordinaten des Tachymeters zu bestimmen können, werden 3 bekannte Anschlusspunkte benötigt. Im Falle der Weglosen wurden verschiedene Lagefixpunkte (LFP 3) der amtlichen Vermessung verwendet.

Mit einem überschaubaren Netz von Visuren (siehe Kartenausschnitt) wurden zum einen die bekannten LFP’s gemessen und zum anderen die neuen Fixpunkte unterhalb der Felswand zwischen „Wurf“ und „Töbler“. Die beiden neuen Fixpunkte wurden von zwei, respektive 3, freien Stationen gemessen.

Mit der angewendeten Messmethode konnten die beiden neuen Messpunkte mit einer Genauigkeit  von 2 bis 5 cm (Standardabweichung) gemessen werden. Eine Genauigkeit welche für die weitere Verwendung sehr gut ist.

Gleichzeitig wurden von den neuen Fixpunkten ausgehend bereits die verschiedensten Höhlen mit DistoX eingemessen. Somit ist deren Lage und Höhe ebenfalls sehr genau bekannt.

Bilder

Text: Yvo Weidmann, Andy Dickert

Fotos: Yvo Weidmann

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8. Europäisches Höhlenrettungsmeeting 2014

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 29.10.2014 20:00

Vom 23. bis 26. Oktober 2014 nahmen verschiedene Mitglieder des Speleo-Secours Schweiz am 8. Europäischen Höhlenrettungsmeetings 2014 der European Cave Rescue Association (ECRA) teil. Darunter auch zwei Mitglieder der Region 7, respektive der OGH. Das Treffen fand in Norditalien in der Nähe von Trieste statt. Organisiert wurde das Treffen durch die Italienische und Kroatische Höhlenrettung.

Im Rahmen des Treffens wurden zwei Schwerpunkte bearbeitet:

  • Austausch unter den unterschiedlichen Rettungsorganisationen hinsichtlich den unterschiedlichen Bahren- und Seiltechniken.
  • Nachbearbeitung und Besprechung des Rettungseinsatzes in der Riesending Schachthöhle im Juni 2014.

Die Vergleiche der unterschiedlichen Bahren fand in einer grossen Eingangshalle einer Höhle statt. Dort konnten die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bahren miteinander verglichen und in Aktion betrachtet werden. Dabei wurde auch die Schweizer "Schwarzer-Bahre" vorgestellt.

Die Nachbearbeitung des Riesending-Einsatzes wurde mit zahlreichen Kurzvorträgen und Erkenntnisse der beteiligten Länder im Regionalzentrum der Höhlenrettung durchgeführt. Zudem wurden verschiedenste Filme und Bilder der Aktion präsentiert.

Ein grosser Gewinn für alle Beteiligte war die aktive Teilnahme der Forschungsgruppe der Riesending Schachthöhle am Treffen. Neben einem Vortrag über die Höhle konnte der Einsatz mit den direktbetroffenen ausführlich besprochen werden. Sehr emotional war aber vor allem die Teilnahme des nun wieder genesenen Johann Westhauser. Eine Teilnahme welche bei allen an der Rettung beteiligten Personen grosse Freude machte.

Die Abende und die Nächte des Treffens boten aber auch eine ungezwungene Möglichkeit sich über die Landes- und Sprachgrenzen hinweg besser kennenzulernen.

Sicher ein guter Auftakt für den kommenden 13. internationalen Höhlenrettungs-Treffe in Vaumarcus am 16. bis 19. April 2015 in der Schweiz.

Bilder

Text: Andy Scheurer, Yvo Weidmann

Bilder: Yvo Weidmann

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