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erstellt von Administrator — zuletzt verändert: 08.08.2010 18:39
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Vortrag an Claridenfirn-Symposium an der ETH

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 28.09.2014 23:56
Vortrag an Claridenfirn-Symposium an der ETH

Vortrag Claridenhöhle an Symposium

Die Massenbilanzmessreihe des Claridenfirns wird seit 1914 praktisch unterbruchsfrei gemessen. Jeweils im Frühjahr wird der Zuwachs an Winterschnee und im Herbst der Verlust durch die Sommerschmelze gemessen. Die Messreihe am Claridenfirn wurde dieses Jahr 100 Jahre alt und ist die älteste, klimatologische Gletscher-Massenbilanzmessreihe der Welt.

Anlässlich dieses Jubiläums wurde an der ETH in Zürich ein Symposium durchgeführt. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Vorträgen zum Themen der Glaziologie und Meteorologie konnte die Entdeckung der Claridenhöhle, deren Erforschung und die durchgeführte Wasserfärbung vorgestellt werden. Der Vortrag stand unter dem Titel: Wohin fliesst das Schmelzwasser?

Der Vortrag kann hier als PDF runtergeladen werden.

 

Text und Vortrag: Yvo Weidmann

Foto: Thomas Huber

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Forschungslager Sulzfluh, September 2014

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 28.09.2014 23:58

Von 29.08. bis 05.09.2014 fand heuer bereits zum achten Mal das traditionelle Forschungslager auf der Tilisunahütte (2211 m) im Rätikon (Vorarlberg) statt. Organisiert wurde die mit bis zu 16 Teilnehmern gut besuchte Woche durch Mitglieder der Ostschweizer Gesellschaft für Höhlenforschung (OGH) und dem Vorarlberger Höhlenverein. Mit über 2400 Vermessungsmeter (ohne Aussenvermessung) kann das diesjährige Lager auch als durchaus sehr erfolgreich bezeichnet werden. Bis auf einen Tag (Ruhetag) gestaltete sich auch der Wettergott ausnahmsweise gnädig diesen Sommer...

Die diesjährigen Highlights:

  • Abschluss der Nachvermessung der Chilch- und Herrenhöhle
  • Mehrere neue Höhlen im Umfeld der Chilch- und Herrenhöhle erforscht und vermessen
  • Vollständige Überarbeitung der Gauerblickhöhle und Entdeckung von Neuland
  • Das Weissplatten-Höhlensystem hat die Apollohöhle in der Länge überholt und ist nun mit über 3,2 km Ganglänge die längste Höhle in der Region
  • Mehrere tolle Klein- und Mittelhöhlen auf dem Sulzfluhplateau
  • Sehr schöne Durchgangshöhle von Österreich in die Schweiz vom Karrenfeld in die Felswand – die sogenannten „Schengenhöhle“ mit über 300 m Ganglänge
  • Multikulturellen Austausch und Babylonisches Sprachverständnis
  • Erfolgreiches Notkocherbau-Seminar

 

Teilnehmer: Benedikt Hartmann, Eckehart Hartmann, Markus Reis, Michel Bovey, Fredy Fleury, Maja Honegger, Ewald Mäder, Paul Schmidinger, Christian Fritz, Andy Dickert, Thomas Stehrenberger, Markus Andreatta, Mathias Andreatta, Anton Hager, Alex Klampfer, Yvo Weidmann

 

Text: Alex Klampfer, Yvo Weidmann

Bilder: Fredy Fleury, Thomas Stehrenberger, Paul Schmidinger, Alex Klampfer

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Die OGH in den Medien

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 25.08.2014 22:42

Im Marchanzeiger wurde über das OGH-Forschungslager im Wäggital berichtet.

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Forschungslager Wägital

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 08.08.2014 10:28

Einmal mehr wurde das diesjährige Wägital-Forschungslager (26.7.-2.8.2014) in der Lufthütte durchgeführt. Trotz zum Teil widrigen meteorologischen Bedingungen konnten wir wieder eine relativ grosse Fläche nach Höhlen absuchen (Sektoren 13 und 14 in etwas unterschiedlichen Ecken des Karrenfeldes, sowie ein Streifen im Bereich Löcherenwald). Neu gefunden und vermessen wurden 7 kleinere Höhlen und Schächte. Im bereits im letzten Jahr entdeckten Knochenloch R54 konnten wir bis auf 94 m Tiefe vorstossen und zahlreiche Knochen bergen, die bald mal bestimmt werden sollen. Diese hochinteressante, in der Schichtgrenzfläche zu den Drusbergschichten verlaufende Höhle besitzt einigen Tropsteinschmuck und endet an einer nicht mehr passierbaren Engstelle. Total misst die Höhle nun 240 m Länge.  
Manche geplanten Aktivitäten mussten jedoch wegen der permanenten Hochwassergefahr gestrichen werden. Dies betraf v.a. Touren in den KAO-Schacht. Insgesamt wurden untertags 300 m Gänge neu vermessen - deutlich weniger als in den Vorjahren. Eifrig weiter gegraben wurde in der Lufthüttenhöhle. Hier zeichnet sich nach wie vor kein baldiger Durchbruch ab und die Graberei ist zäh. Am Montag hatten wir die Journalistin Heidi Peruzzo zu Besuch, die einen gelungenen Bericht über unsere Aktivitäten verfasste. Das ganze Lager verlief ohne Zwischenfälle und trotz der misslichen Witterung in bester Stimmung.

Text: Andreas Dickert, Bilder: Thomas Sterenberger, Thomas Schulzki, Andreas Dickert

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Lachenstockhöhle (Wägital, SZ) - 28.6.2014

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 14.07.2014 16:21

Wegen unsicherer Witterung musste die geplante Fototour in den KAO-Schacht abgeblasen werden. Wir knipsten stattdessen eifrig in der Lachenstockhöhle und legten noch eine mögliche Fortsetzung frei. Selbige und viele andere Fragezeichen sollen dann in der 2. Sommerhälfte angegangen werden. Die Bilder täuschen nicht - den Models (Andi Neumann und Michi Höttl) war saumässig kalt!

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Bilder und Text: Andy Dickert

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OGH-Kletterkurs, Balsthal (SO)

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 08.07.2014 20:18

Am 6. Juli fand der diesjährige OGH-Kletterkurs statt. Unter fachmännischer Anleitung bekamen die Teilnehmer zuerst Knotenkunde sowie Seil- und Sicherungstechnik vermittelt. Danach ging es an den Fels. Dort wurden Routen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden begangen. Während die Einen Mühe mit dem schwül-warmen Wetter und Krabbeltieren hatten, kämpften die Anderen mit der Klettertechnik und der Höhen- und Sturzangst. Jedenfalls hatten am späten Nachmittag sich alle Weizenbier verdient und man ging zum gemütlichen Teil über.

Besten Dank an Herr F. aus K. für die gelungene Organisation und Durchführung.

Text und Bilder: Adrian Ochsenbein

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OGH Auffahrt-Ausflug 2014, Ardèche

erstellt von Adrian Ochsenbein — zuletzt verändert: 11.06.2014 11:08
OGH Auffahrt-Ausflug 2014, Ardèche

Grotte de la Salamandre

Sieben OGH-Mitglieder verbrachten die Auffahrtszeit in Südfrankreich, in der Region Ardèche. Es wurden wunderschöne und spannende Höhlen besucht, Höhlenfotos geschossen, Cave Planking versucht, knifflige Kletterrouten begangen, die delikate südfranzösische Küche genossen und Muscat de Frontignan kredenzt.

Text und Bild: Adrian Ochsenbein

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Domihöhle - längste Höhle am Tritt

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 03.05.2014 11:52

Der weitgehend trübe, aber immerhin tagsüber ziemlich trockene 1. Mai wurde für eine Vermessung der Domihöhle bei Einsiedeln genutzt. Dabei herausgekommen sind 98 vermessene Höhlenmeter, ein paar nette Bilder und eingedreckte und mindestens teilweise durchfrorene Akteure. Selbige sollen Gerüchten zu Folge in dieser tektonischen Höhle auf dezimeterdicke Sinterschichten, rätselhafte Knochen, merkwürdige Pilze und Neuland (!) gestossen sein. Zudem sollen offenbar dank ausgeklügelter, speleotechnisch optimierter Nahrung grosse Gesteinsmassen bewegt worden sein. Wir bleiben dran!

Teilnehmer: A. Ochstenbein, M. Annen, A. Dickert (Text), Bilder MA + AD

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OGH-Osterausflug 2014 Frankreich

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 29.04.2014 22:05
Ostern 2014, Dep. Ardèche und Gard

Rund um die Osterzeit verbrachten die Familien Neumann und Dickert zusammen mit einigen Bekannten ein paar schöne Ferientage in Südfrankreich. Neben fotogenen Höhlen wurden auch einige Städte und berühmte Bauwerke besucht.

Text und Bilder: Andy Dickert

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OGH-Osterausflug 2014 Schwäbisch Alb

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 06.05.2014 21:01

Die rund 16 Teilnehmer (OGH Mitglieder und deren Angehörige) trafen sich beim Vereinshaus des Höhlenvereins Blaubeuren. Nach kurzem Empfang besuchten wir den Eingangsbereich der Falkensteinerhöhle, und weil der Wasserstand tief war, konnten wir einige Meter der Höhle trockenen Fusses befahren. Einige von uns zogen den Neopren an und besuchten die Höhle bis zum Syphon.

Am folgenden Tag erlebten wir Höhlenforschung auf eine andere Art. Die Gänge der über 400 m langen Bärentalhöhle sind seit der Entstehung mit Sedimenten gefüllt. Die Mitglieder des Höhlenvereins Blaubeuren entfernen seit über 20 Jahren die Sedimente und erforschen so die Höhle. (Siehe: http://www.hoehlenverein-blaubeuren.de/index.php/baerentalhaehle-telemetrie). Wir durften uns am Transport von rund 600 mit Sedimenten gefüllten Säcken beteiligen. Rund 30 Personen stiegen in die Höhle ein und bildeten so das «Transport-Förderband». Sack um Sack wurde von Hand oder per Zugboxen ins Freie befördert. Nach rund 3stündigem Einsatz kam der erlösende Satz: «Das ist der letzte Sack». Nach kurzer Verpflegung besuchten einige von uns noch den bekannten Blautopf.

Neugierig stiegen einige OGH-Mitglieder am Sonntag in die Vetterhöhle (Siehe: http://www.hoehlenverein-blaubeuren.de/index.php/vetterhoehle-telemetrie) ein. Geplant war, mittels Bohrer und Spaltkeilen grosse Steine zu zerkleinern. Doch ein fehlender Gegenstand verhinderte diese Tätigkeit, so dass die Forschungsarbeiten auf die Untersuchung von Spalten verschoben wurde. Die Ergebnisse waren erfreulich.

Diejenigen, die nicht in die Vetterhöhle einstiegen, besuchten die Hintere Kohlhaldenhöhle (eine schöne Tropfsteinhöhle) und einen Teil der Sontheimerhöhle (siehe: http://www.sontheimer-hoehle.de). Diese Höhlen waren wegen des Fledermausschutzes eigentlich noch geschlossen. Eine Wanderung (oder eher ein Spaziergang) durch das Brieltal mit dem Besuch von Kleinhöhlen schloss den Tag ab.

Nach dem Reinigen des Vereinshauses fuhren wir am Montag nochmals zur Vetterhöhle. Diesmal ging es darum, Löcher für eine Sprengung am Schachtboden zu bohren. Auch diese Aktion konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Anschliessend fuhren wir nach Hause.
Der Ausflug in die schwäbische Alp war in jeder Beziehung gelungen. Die Mitglieder des Höhlenvereins Blaubeuren waren sehr hilfreich und unsere Wünsche wurden erfüllt. Wir werden die Beziehungen mit dem Verein weiter pflegen.

Vielen Dank an die Organisatorin Frau B. aus R.

Text: Richard Graf

Bilder: Lars Bohg, Markus Hasenfratz, Marianne Graf

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Die OGH in den Medien

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 02.04.2014 12:04

In der Zeitung "Ostschweiz am Sonntag" wurden am 30.3.2014 die langjährigen Grabungen im Ofenloch von René Scherrer vorgestellt:

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In der Zuger Zeitung vom 23.3.2014 wurden die Arbeiten von Oliver Knab im Kanton Zug vorgestellt:

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Einseiltechnik-Training auf dem Tritt

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 02.04.2014 08:22

Am 30. März wurde ein interclubmässiges Einseiltechnik-Training durchgeführt. Bei sommerlichen Temperaturen fand sich eine stolze Schar aus der OGH und dem HGY auf dem Tritt ein. Es galt verschiedene Seilstrecken mit Umhängestellen zu meistern. Ebenso konnten sich die Teilnehmer an verschiedenen, zum Teil kniffligen Kletterrouten messen. Auch die anwesende Kinderschar wagte sich mit grosser Freude in die Seile. Daneben konnten sich die Kleinen in den umliegenden Kleinhöhlen als Nachwuchs-Höhlenforscher betätigen. Grilladen und gemütliches Beisammensein rundeten diesen Anlass ab.

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Text und Bilder: Adrian Ochsenbein

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Mutteriloch (Wägital, SZ)

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 17.03.2014 22:17

Eine kleine Tour ins Mutteriloch im Wägital hatte zum Ziel, eine neue Foto- und Blitzausrüstung zu testen. Der Test ist gelungen, wie doch diese Auswahl von Bildern beweist. Die Höhle zeigte sich wie erhofft mit einigen Eisbildungen, aber doch so, dass die enge Verbindung in die tieferen Teile nicht zugeeist war. Im Übrigen genossen Fotograf, Models und Blitzer einen perfekten Frühlingstag im Wägital.

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Text und Bilder: Andy Dickert

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Workshops Bergwerk Lochezen 19.1.2014

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 26.01.2014 19:52

Ein offizieller MV-Ausflug wurde dieses Jahr nicht durchgeführt. Dennoch fand ein ansehnliches Grüppchen in Walenstadt zusammen, um im Rahmen von Workshops das Einrichten von Höhlen, das Schlossern, sowie das Thema Höhlenfotografie zu behandeln. Die drei Fotografen wurden von zwei Beleuchtern bzw. Models unterstützt. Die grossräumigen und sehr lichtschluckenden Bergwerkskavernen boten gute Bedingungen für ausgiebige Kamera- und Blitztests. Ein paar Resultate findet ihr unten.
Die Techniker hatten ebenfalls mit dem speziellen Gestein zu kämpfen. Die Beurteilung der Felsqualität beim Setzen von Befestigungen geriet zum zentralen Thema.
Fazit: Solche Workshops sind eine sehr gut geeignete Plattform, um in kurzer Zeit effizient Wissen und Ideen auszutauschen und gegenseitig voneinander zu lernen.

Text: A. Dickert
Bilder: Y. Weidmann, T. Schulzki, A. Dickert

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Nationale Tage der Höhlenforschung 5./6. 10. 2013

erstellt von Richard Graf — zuletzt verändert: 04.01.2014 17:47

Mit einem Seilpark an der «Staudenscheune», einem Informationsstand beim Kassenhaus präsentierte sich die OGH den Besuchern der Höllgrotten in Baar. Ein Vortrag über die Höhlenforschung ergänzte das Programm.

Die Betreuer des Seilpark hatten viel Arbeit bei der Betreung der Kinder und deren Eltern, die die Leiter oder am Seil hochsteigen wollten.

Die Betreuer des Informatinsstandes hatten es etwas ruhiger doch auch hier mussten viel Auskunft erteilt werden und es entwickelten sich interessante Gespräche.

Alles in allem, ein gelungener Anlass,

Text: Richard Graf

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Höhlenrettungsübung in der Region Sulzfluh

erstellt von Andreas Neumann zuletzt verändert: 02.11.2013 11:19

Am Wochenende vom 30. August bis 1. September fand in der Sulzfluhregion eine Höhlenrettungsübung der Spéléo Secours Kolonne 7 (Ostschweiz) statt. Der Figurant (Oberschenkelbruch) wurde nach der erfolgreichen Höhlenrettungsübung von Mitgliedern des SAC (Alpine Rettung Schweiz) weitertransportiert. Involviert war auch die Kantonspolizei Graubünden welche die Helikopterflüge für Retter und Material ermöglichte.

Am Sonntag nach der Einsatzübung fanden Postenübungen zu den Themen Erste Hilfe, Bahrentransport, Organisation/Material und Kommunikation statt.

Siehe auch Medienmitteilung der Kantonspolizei Graubunden:

Wir danken allen beteiligten Rettern, Einsatzleitern, sowie den Rettern der alpinen Rettung Schweiz und der Kantonspolizei Graubünden für Ihr grosses Engagement.

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Forschungslager (13. bis 19. Juli) auf dem Zwinglipass

erstellt von Richard Graf — zuletzt verändert: 04.01.2014 16:45

Nein, wir mussten für einmal nicht im Regen auf die 2000 m ü. M. gelegene Hütte aufsteigen. Dieses Jahr lachte uns täglich die Sonne an und nur 2 abendliche Gewitter verrieten, dass es auch anders sein könnte.

Die Befürchtung, wegen des vielen Schnees in den Mulden könnten für uns wichtige Höhleneingänge noch verschlossen sein, war umsonst. Wir konnten alle Höhlen begehen, mussten aber ab und zu etwas Schnee weg schaufeln.

Mit Martin und Stephan nahmen am diesjährigen Lager während 2-3 Tagen 2 Geologen am Lager teil. Die geologische Kartierung in der Huldrychhöhle und im Schacht Z7 bildeten einen Schwerpunkt des Lagers, wobei die Oberfläche auch genauer betrachtet wurde. Beide Höhlen stossen die Garschella – Schicht an. In der Appenzellerhöhle wurden am Höhlenende Garschellabrocken gefunden. Sie müssten von der rund 50m entfernten Garschellaformation eingeschwemmt worden sein. Ob dem so ist, wird untersucht. Mit der Eingabe von einer Salzlösung klärten wir ab, ob die Höhlenbäche der Huldrychhöhle und der Zwinglipasshöhle, die Quelle am Aufstiegsweg speisen. Eine erste Auswertung der Messresultate bestätigt die Vermutung nicht. So dürfte, wie von Martin angenommen, das Einzugsgebiet der Quelle sehr lokal sein. Eine Verbindung in den Schacht Z7 konnte ebenfalls nicht nachgewiesen werden. Hier verhindert die Garschellaformation das durchdringen von der Seeerkalk- in die Schrattenkalk – Schicht. Das Häxloch folgt den Schichten entlang weiter talwärts, durch die schwierige und enge Topografie der Höhle (alpiner Meander) ist die Befahrung langwierig und äusserst kräftezehrend. Dieses Jahr wurden 148m Neuland vermessen. Somit weisst diese Schachthöhle, die entlang der Schichtgrenze Seewerkalk – Drusberg – Kieselkalk entstanden ist eine heute bekannte Gesamtlänge von 377m und eine Gesamttiefe von -188m auf.

In der Zone F wurde die letztes Jahr gefundene Schachthöhle F6 bis zu einem Schneepropfen (L=57m/T=42) erforscht und vermessen. Die dieses Jahr neu gefundene Schachthöhle F10 wurde bis auf eine Tiefe von -65m und einer Länge von 114m erforscht und vermessen. Wie in der Appenzellerhöhle, befinden sich auch im F10 Sinterplatten, die von den Wänden/Decken abgebrochen sind – tektonische Verschiebungen dürften hier die Ursache sein. Im Oberscherenschacht bearbeitete eine Gruppe den oberen Gangteil und begann mit der Neuvermessung der Schachthöhle. Schnee, Eis und Steinschlag beeinträchtige die Arbeit stark.

Seit der Wiederaufnahme der Forschungsarbeiten, im Jahre 2007, wurden 43 neue Höhlen gefunden und teilweise fertig erforscht.

Text: Richard Graf        Bilder

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Forschungslager Wägital (3.-9.8.2013)

erstellt von Andy Dickert — zuletzt verändert: 02.11.2013 12:01

Nach der feuchten und häufig kühlen ersten Jahreshälfte profitierte auch das Wägital-Forschungslager vom 3.-9. August 2013 vom mehrheitlich trockenen und warmen Sommerwetter. Entsprechend herrschte eine gute Stimmung und die Arbeiten kamen gut voran. Ein Faktor war diesmal die Hitze, die den Leuten im Karrenfeld z.T. recht zusetzte. Mancher weiss nun wieder, wie sich Durst wirklich anfühlt! Der Mix aus Prospektion, Kleinhöhlen, Grosshöhlen, Graben, Vermessen, Zeichnen, verschiedenen wissenschaftlichen Tätigkeiten und eben auch mal einer Bergwanderung sowie Relaxen in der Hütte und Philosophieren bei einem kühlen Bier und einem Wein macht das Lager attraktiv und abwechslungsreich.

Zwei recht grosse Sektoren wurden prospektiert und dabei 12 neue Eingänge gefunden. Alle sind bereits erforscht, vermessen und mit Koordinaten versehen. Dabei hatte es ein paar ansehnliche Mittelhöhlen mit bis zu 50 m Tiefe, aber eben auch keine grösseren Entdeckungen. Eine hoffnungsvolle Entdeckung gelang dafür eine Woche nach dem Lager, als eine 2-Mann-Gruppe in einem hoffnungsvollen Objekt auf Anhieb 45 m Tiefe und 112 m Länge erreichen konnte – vorläufig open end!

In der Lufthüttenhöhle wurde weiter erweitert und gegraben – die ideale Beschäftigung an Regentagen, da wir dazu die Hütte gar nicht erst verlassen müssen;-)

Erfreulicherweise konnte wieder im KAO-Schacht gearbeitet werden. In der Tiefen Zone bezwang eine Gruppe einen hoffnungsvollen Schacht, der dann schliesslich auch zu einem bewetterten und z.T. schön versinterten Gang führte. Leider war dieser bald mal zu eng. Im Bereich Turbinengang arbeitete eine zweite Gruppe und erledigte einige Fragezeichen. 155 Vermessungsmeter kamen neu dazu und der KAO-Schacht ist nun mit 1096 m die erste Höhle der Rederten mit über 1 km Länge. Es handelt sich um eine schöne Entdeckung, aber die Hoffnung, über diese Höhle den Zugang in ein ausgedehntes Basissystem zu finden, hat sich ziemlich zerschlagen.

Zuletzt bleibt uns noch einen Dank an die JO des SAC Bachtel sowie die Gemeinde Innerthal auszusprechen. Rechtzeitig für das Lager wurde einiges in und um die Hütte saniert und wir konnten von einer deutlich verbesserten Unterkunft profitieren. Sicher werden sich manche der diesjährigen Teilnehmer auch nächstes Jahr wieder einfinden. Arbeit gibt es auf jeden Fall noch genug!

Text und Bilder: Andy Dickert

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Gäsihöhle (Filzbach / GL)

erstellt von Andy Dickert — zuletzt verändert: 02.11.2013 11:47

Das Portal zur Gäsihöhle öffnet sich nur selten. Wir haben die Unterhaltsarbeiten im Kerenzerbergtunnel genutzt und sind an diesem Dienstagabend für eine Fototour eingestiegen. Eine Auswahl der Resultate findet sich in der angehängten Gallerie. Die Höhle ist für unsere Region ein einmaliges Kleinod!

Wir danken Stephan Billeter für die Organisation. Ein Beschrieb und Pläne der Höhle erschienen im letzten Stalactite.

Text und Bilder: Andy Dickert

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OGH-Ausflug 2013

erstellt von Adrian Ochsenbein — zuletzt verändert: 30.10.2013 07:48

Der diesjährige OGH-Ausflug führte uns in die Region Franche-Comté. Auf dem Programm standen spannende und aquatische Höhlenbesuche. Daneben gab es auch für die Nicht-Höhlenforscher viel zu Unternehmen. Ebenso gab es viel Zeit für Geselligkeit und die Muse.

Vielen Dank an die Organisatorin Frau B. aus R.

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Forschungslager Sulzfluh 31.08.2017 - 09.09.2017 — Tilisunahütte
Monatshöck September 06.09.2017 19:00 - 22:00 — Höcklokal Uster
Herbstreffen der SGH 23.09.2017 00:00 — Hochwald SO
Monatshöck Oktober 04.10.2017 19:00 - 22:00 — Höcklokal Uster
Monatshöck November 01.11.2017 19:00 - 22:00 — Höcklokal Uster
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