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erstellt von Administrator — zuletzt verändert: 08.08.2010 18:39
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Fototour in einer Wasserhöhle im Ybrig

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 23.11.2014 16:27

Ziel dieser Tour war es, die Höhlengänge dieser schönen (hier unerwähnten) Wasserhöhle in der Region Ybrig vorteilhaft als digitale Bilddatei zu speichern. Daneben wurden noch einige alte Einrichtungen ersetzt sowie Temperaturmessungen von Luft und Wasser vorgenommen. Die Höhlengänge bis zum Siphon boten diverse Schönheiten und viel Abwechslung. Während die einen Akteure den luftigen Kletterpassagen auswichen, mieden die anderen das kühle Nass (sic!) wie die Katze das Wasser. Alles in allem eine kurzweilige Tour mit z.T. durchnässten und vor Kälte schlotternden Akteuren.

Bilder

Bilder: Andreas Dickert
Text: Adrian Ochsenbein

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Aussenvermessung Weglosen (Unteriberg)

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 06.11.2014 21:51
Aussenvermessung Weglosen (Unteriberg)

Netzplan Aussenvermessung Weglosen

Um die Lage und Höhe verschiedensten Höhlen in den Felswänden der Weglosen (Unteriberg) für die Vermessung zuverlässig zu bestimmen, wurden am 2.11.2014 zwei neue Fixpunkte gemessen.

Durch die exponierte Lage unter den Felswänden und der dadurch grossen Abschattung des Horizontes kann keine zuverlässige Vermessung mit GPS durchgeführt werden. Aus diesem Grund wurden die beiden Fixpunkte von der Weglosen her mit einem Tachymeter gemessen.

Ein Tachymeter erlaubt die hochgenaue Messung von Winkeln und Distanz auf weite Strecken. Da die Sicht auf die neuen Fixpunkte sehr eingeschränkt ist, wurde das Verfahren der „Freien Stationierung“ gewählt. Mit diesem Verfahren kann der Tachymeter an jeder beliebiger Stelle aufgebaut werden. Um aber die die Standortkoordinaten des Tachymeters zu bestimmen können, werden 3 bekannte Anschlusspunkte benötigt. Im Falle der Weglosen wurden verschiedene Lagefixpunkte (LFP 3) der amtlichen Vermessung verwendet.

Mit einem überschaubaren Netz von Visuren (siehe Kartenausschnitt) wurden zum einen die bekannten LFP’s gemessen und zum anderen die neuen Fixpunkte unterhalb der Felswand zwischen „Wurf“ und „Töbler“. Die beiden neuen Fixpunkte wurden von zwei, respektive 3, freien Stationen gemessen.

Mit der angewendeten Messmethode konnten die beiden neuen Messpunkte mit einer Genauigkeit  von 2 bis 5 cm (Standardabweichung) gemessen werden. Eine Genauigkeit welche für die weitere Verwendung sehr gut ist.

Gleichzeitig wurden von den neuen Fixpunkten ausgehend bereits die verschiedensten Höhlen mit DistoX eingemessen. Somit ist deren Lage und Höhe ebenfalls sehr genau bekannt.

Bilder

Text: Yvo Weidmann, Andy Dickert

Fotos: Yvo Weidmann

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8. Europäisches Höhlenrettungsmeeting 2014

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 29.10.2014 20:00

Vom 23. bis 26. Oktober 2014 nahmen verschiedene Mitglieder des Speleo-Secours Schweiz am 8. Europäischen Höhlenrettungsmeetings 2014 der European Cave Rescue Association (ECRA) teil. Darunter auch zwei Mitglieder der Region 7, respektive der OGH. Das Treffen fand in Norditalien in der Nähe von Trieste statt. Organisiert wurde das Treffen durch die Italienische und Kroatische Höhlenrettung.

Im Rahmen des Treffens wurden zwei Schwerpunkte bearbeitet:

  • Austausch unter den unterschiedlichen Rettungsorganisationen hinsichtlich den unterschiedlichen Bahren- und Seiltechniken.
  • Nachbearbeitung und Besprechung des Rettungseinsatzes in der Riesending Schachthöhle im Juni 2014.

Die Vergleiche der unterschiedlichen Bahren fand in einer grossen Eingangshalle einer Höhle statt. Dort konnten die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bahren miteinander verglichen und in Aktion betrachtet werden. Dabei wurde auch die Schweizer "Schwarzer-Bahre" vorgestellt.

Die Nachbearbeitung des Riesending-Einsatzes wurde mit zahlreichen Kurzvorträgen und Erkenntnisse der beteiligten Länder im Regionalzentrum der Höhlenrettung durchgeführt. Zudem wurden verschiedenste Filme und Bilder der Aktion präsentiert.

Ein grosser Gewinn für alle Beteiligte war die aktive Teilnahme der Forschungsgruppe der Riesending Schachthöhle am Treffen. Neben einem Vortrag über die Höhle konnte der Einsatz mit den direktbetroffenen ausführlich besprochen werden. Sehr emotional war aber vor allem die Teilnahme des nun wieder genesenen Johann Westhauser. Eine Teilnahme welche bei allen an der Rettung beteiligten Personen grosse Freude machte.

Die Abende und die Nächte des Treffens boten aber auch eine ungezwungene Möglichkeit sich über die Landes- und Sprachgrenzen hinweg besser kennenzulernen.

Sicher ein guter Auftakt für den kommenden 13. internationalen Höhlenrettungs-Treffe in Vaumarcus am 16. bis 19. April 2015 in der Schweiz.

Bilder

Text: Andy Scheurer, Yvo Weidmann

Bilder: Yvo Weidmann

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Die SGH hat neue Statuten

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 27.10.2014 12:09

Am 18./19. Oktober fand in Alt St. Johann das SGH-Herbstreffen kombiniert mit einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung statt. Der Anlass wurde gemeinsam von der TGH und der OGH organisiert. In einer Marathonsitzung konnten die neuen Statuten kurz vor Mitternacht verabschiedet werden. Somit fand die Arbeit der Gruppe für die Statutenrevision nach rund vier Jahren ein Ende.

Neben den verschiedenen Sitzungen gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogram. Den Teilnehmern wurden verschiedene musikalische Darbietungen geboten und man konnte sich bei einem Bad im Hot Pot entspannen.

Das Organisationskomitee dankt allen Helfer und Helferinnen.

Zeitungsartikel

Text & Bild: Adrian Ochsenbein

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Geologische Begehung Muttsee- und Marmorhöhle

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 07.10.2014 18:38

Im Rahmen des Kraftwerksbau Linthal 2015 fand am 22.9.2014 eine Begehung der Marmorhöhle statt. Der für die Stauwerke der AXPO verantwortliche Geologe konnte sich im Rahmen dieser Begehung einen guten Eindruck über die Geologie und Hydrologie im oberen Teil Muttsee- und Marmorhöhle machen. Es war auch eine tolle Gelegenheit, die Arbeit und die Erfahrung der Höhlenforscher in Zusammenhang mit der Muttseehöhle zu diskutieren. Im Laufe der Begehung konnten so an den verschiedensten Stellen der Höhle spannende und interessante Diskussionen geführt werden.

Neben der eigentlichen Begehung war aber auch der Zustieg für die teilnehmenden Höhlenforscher sehr eindrücklich. Anstatt des Zustiegs zu Fuss über das Chalchtrittli konnten wir mit einem alten Postauto durch die Zufahrtsstollen zum Limmernsee fahren um danach mit der Bauseilbahn und Jeep bis vor die Muttseehütte transportiert zu werden. Trotz dem grossen landschaftlichen Eingriffs durch das Bauwerk eine sehr eindrückliche An- und Rückfahrt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Zusammenarbeit mit der AXPO auch in Zukunft fruchtbar sein wird.

Bilder

Fotos: Michel Bovey

Text: Yvo Weidmann

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Nationale Tage der Höhlenforschung

erstellt von Stephan Billeter zuletzt verändert: 07.10.2014 12:14
Wiederum markierte die OGH anlässlich der Nationalen Tage der Höhlenforschung Präsenz bei den Höllgrotten in Baar. Zahlreiche Laufkundschaft konnte sich am Infostand über die verschiedenen Aspekte der Höhlenforschung informieren oder sich sportlich in der Vertikaltechnik versuchen.
Nationale Tage der Höhlenforschung

Info-Stand

Wie schon im Jahre 2013 organisierte die OGH im Rahmen der Nationalen Tage der Höhlenforschung, welche zeitgleich in der Schweiz, Frankreich und Belgien stattfinden, verschiedene Aktionen in der Nähe der Baarer Höllgrotten, den einzigartigen Primarhöhlen-Schaugrotten der Schweiz.

Am Info-Stand beim Kassenhaus wurden die interessierten Besucher über die Entstehung von Höhlen, die verschiedenen, wissenschaftlichen Themenbereiche der Höhlenforschung und über die verwendeten Vermessungstechniken teilweise auch experimentell informiert. Am Gebälk der "Studenscheune" konnte sich jung und alt (von 2 1/2 - 93!) in der Befahrungstechnik von Höhlen üben und eine Tonbildschau visualisierte die wunderschöne, schützenswerte Welt der Höhlen.

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Jakob Oberholzer geht in die dritte Dimension

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 28.09.2014 23:55
Jakob Oberholzer geht in die dritte Dimension

Ansicht Claridenhöhle, Hydrologie, Sandtunnel, Quellen, Geologie und Oberfläche

Im Jahre 1933 wurde das Buch Geologie der Glarner Alpen publiziert, welches die gesamten Geologischen Profile des Kantons Glarus von Jakob Oberholzer beinhaltet. Die Profile zeichnen sich durch eine enorme Detailtreue und Zeichnungsqualität aus.

Um die Profile mit der Geländeoberfläche, den vermessenen Höhlen und weiteren Informationen wie Wasserfärbungen in Verbindung zu setzten, mussten diese von der zeichnerischen 2D Ansicht in die dritte Dimension gebracht werden.

Zu diesem Zweck wurden für die Höhlenforschung relevante Ausschnitte von drei Profilen in Glarus Süd mit Adobe Illustrator unter der Verwendung der DigiMap-Methodik der Landesgeologie digitalisiert. Um nun die Profile in den absoluten Raum zu transferieren, wurden die auf den Profilen vermerkten Geländepunkte (z.B. Gipfel) verwendet. Mittels den relativen 2D-Koordinaten der Zeichnungen und den absoluten 3D-Koordinaten der Realwelt wurden mittels Matlab die 7 Transformationsparameter für eine 3D-Affinetransformation berechnet (3 Translationen in X, Y, Z; 3 Rotationen um die drei Koordinatenachsen; 1 Skalierungsmassstab).

Mittels dieser Transformationsparameter wurden die einzelnen als xy-Koordinatenpaare vorliegenden Stützpunkte der digitalisierten Profile in absolute XYZ-Koordinatentrippel umgerechnet. Unter der Verwendung eigens geschriebener Python-Skripte und einer C#-Applikation wurden aus den XYZ-Koordinatentrippel wieder Polygone im 3D-Raum erstellt. Die einzelnen Polygone wurden mit den jeweiligen Attribute der geologischen Formationen versehen. Somit können die Profile zum einen im absoluten Raum dargestellt, aber auch nach gewünschten geologischen Formationen gefiltert werden.

Als Kontrolle der Detailtreue der Darstellung dient das digitale Geländemodell DHM25, welches in Kombination mit den transformierten Profilen im 3D-Raum dargestellt wird. Die Profile orientieren sich in einer, für die 1920iger-Jahre, in welchen die Profile gezeichnet wurden, beeindruckenden Genauigkeit.

Die Farbgebung der einzelnen Formationen wurde möglichst nahe an den Farbwerten der geologischen Atlasblätter GA25 orientiert. Somit ermöglichen die so erstellten Profile einen erweiterten Blick auf die Geologie von Glarus Süd in Kombination mit weiteren, bestehenden geologischen Grundlagedaten (z.B. GeoCover der Landesgeologie), vermessenen Höhlensystemen, Wasserfärbungen oder technischen Installationen von Wasserkraftwerken.

Für die Region der Muttsee- und Claridenhöhle wurden zwei Animationen erstellt. Diese sind unter den beiden Links zu betrachten:

 

Workflow, Programmierung und Text: Yvo Weidmann

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Vortrag an Claridenfirn-Symposium an der ETH

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 28.09.2014 23:56
Vortrag an Claridenfirn-Symposium an der ETH

Vortrag Claridenhöhle an Symposium

Die Massenbilanzmessreihe des Claridenfirns wird seit 1914 praktisch unterbruchsfrei gemessen. Jeweils im Frühjahr wird der Zuwachs an Winterschnee und im Herbst der Verlust durch die Sommerschmelze gemessen. Die Messreihe am Claridenfirn wurde dieses Jahr 100 Jahre alt und ist die älteste, klimatologische Gletscher-Massenbilanzmessreihe der Welt.

Anlässlich dieses Jubiläums wurde an der ETH in Zürich ein Symposium durchgeführt. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Vorträgen zum Themen der Glaziologie und Meteorologie konnte die Entdeckung der Claridenhöhle, deren Erforschung und die durchgeführte Wasserfärbung vorgestellt werden. Der Vortrag stand unter dem Titel: Wohin fliesst das Schmelzwasser?

Der Vortrag kann hier als PDF runtergeladen werden.

 

Text und Vortrag: Yvo Weidmann

Foto: Thomas Huber

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Forschungslager Sulzfluh, September 2014

erstellt von Yvo Weidmann zuletzt verändert: 28.09.2014 23:58

Von 29.08. bis 05.09.2014 fand heuer bereits zum achten Mal das traditionelle Forschungslager auf der Tilisunahütte (2211 m) im Rätikon (Vorarlberg) statt. Organisiert wurde die mit bis zu 16 Teilnehmern gut besuchte Woche durch Mitglieder der Ostschweizer Gesellschaft für Höhlenforschung (OGH) und dem Vorarlberger Höhlenverein. Mit über 2400 Vermessungsmeter (ohne Aussenvermessung) kann das diesjährige Lager auch als durchaus sehr erfolgreich bezeichnet werden. Bis auf einen Tag (Ruhetag) gestaltete sich auch der Wettergott ausnahmsweise gnädig diesen Sommer...

Die diesjährigen Highlights:

  • Abschluss der Nachvermessung der Chilch- und Herrenhöhle
  • Mehrere neue Höhlen im Umfeld der Chilch- und Herrenhöhle erforscht und vermessen
  • Vollständige Überarbeitung der Gauerblickhöhle und Entdeckung von Neuland
  • Das Weissplatten-Höhlensystem hat die Apollohöhle in der Länge überholt und ist nun mit über 3,2 km Ganglänge die längste Höhle in der Region
  • Mehrere tolle Klein- und Mittelhöhlen auf dem Sulzfluhplateau
  • Sehr schöne Durchgangshöhle von Österreich in die Schweiz vom Karrenfeld in die Felswand – die sogenannten „Schengenhöhle“ mit über 300 m Ganglänge
  • Multikulturellen Austausch und Babylonisches Sprachverständnis
  • Erfolgreiches Notkocherbau-Seminar

 

Teilnehmer: Benedikt Hartmann, Eckehart Hartmann, Markus Reis, Michel Bovey, Fredy Fleury, Maja Honegger, Ewald Mäder, Paul Schmidinger, Christian Fritz, Andy Dickert, Thomas Stehrenberger, Markus Andreatta, Mathias Andreatta, Anton Hager, Alex Klampfer, Yvo Weidmann

 

Text: Alex Klampfer, Yvo Weidmann

Bilder: Fredy Fleury, Thomas Stehrenberger, Paul Schmidinger, Alex Klampfer

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Die OGH in den Medien

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 25.08.2014 22:42

Im Marchanzeiger wurde über das OGH-Forschungslager im Wäggital berichtet.

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Forschungslager Wägital

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 08.08.2014 10:28

Einmal mehr wurde das diesjährige Wägital-Forschungslager (26.7.-2.8.2014) in der Lufthütte durchgeführt. Trotz zum Teil widrigen meteorologischen Bedingungen konnten wir wieder eine relativ grosse Fläche nach Höhlen absuchen (Sektoren 13 und 14 in etwas unterschiedlichen Ecken des Karrenfeldes, sowie ein Streifen im Bereich Löcherenwald). Neu gefunden und vermessen wurden 7 kleinere Höhlen und Schächte. Im bereits im letzten Jahr entdeckten Knochenloch R54 konnten wir bis auf 94 m Tiefe vorstossen und zahlreiche Knochen bergen, die bald mal bestimmt werden sollen. Diese hochinteressante, in der Schichtgrenzfläche zu den Drusbergschichten verlaufende Höhle besitzt einigen Tropsteinschmuck und endet an einer nicht mehr passierbaren Engstelle. Total misst die Höhle nun 240 m Länge.  
Manche geplanten Aktivitäten mussten jedoch wegen der permanenten Hochwassergefahr gestrichen werden. Dies betraf v.a. Touren in den KAO-Schacht. Insgesamt wurden untertags 300 m Gänge neu vermessen - deutlich weniger als in den Vorjahren. Eifrig weiter gegraben wurde in der Lufthüttenhöhle. Hier zeichnet sich nach wie vor kein baldiger Durchbruch ab und die Graberei ist zäh. Am Montag hatten wir die Journalistin Heidi Peruzzo zu Besuch, die einen gelungenen Bericht über unsere Aktivitäten verfasste. Das ganze Lager verlief ohne Zwischenfälle und trotz der misslichen Witterung in bester Stimmung.

Text: Andreas Dickert, Bilder: Thomas Sterenberger, Thomas Schulzki, Andreas Dickert

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Lachenstockhöhle (Wägital, SZ) - 28.6.2014

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 14.07.2014 16:21

Wegen unsicherer Witterung musste die geplante Fototour in den KAO-Schacht abgeblasen werden. Wir knipsten stattdessen eifrig in der Lachenstockhöhle und legten noch eine mögliche Fortsetzung frei. Selbige und viele andere Fragezeichen sollen dann in der 2. Sommerhälfte angegangen werden. Die Bilder täuschen nicht - den Models (Andi Neumann und Michi Höttl) war saumässig kalt!

Bilder

Bilder und Text: Andy Dickert

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OGH-Kletterkurs, Balsthal (SO)

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 08.07.2014 20:18

Am 6. Juli fand der diesjährige OGH-Kletterkurs statt. Unter fachmännischer Anleitung bekamen die Teilnehmer zuerst Knotenkunde sowie Seil- und Sicherungstechnik vermittelt. Danach ging es an den Fels. Dort wurden Routen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden begangen. Während die Einen Mühe mit dem schwül-warmen Wetter und Krabbeltieren hatten, kämpften die Anderen mit der Klettertechnik und der Höhen- und Sturzangst. Jedenfalls hatten am späten Nachmittag sich alle Weizenbier verdient und man ging zum gemütlichen Teil über.

Besten Dank an Herr F. aus K. für die gelungene Organisation und Durchführung.

Text und Bilder: Adrian Ochsenbein

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OGH Auffahrt-Ausflug 2014, Ardèche

erstellt von Adrian Ochsenbein — zuletzt verändert: 11.06.2014 11:08
OGH Auffahrt-Ausflug 2014, Ardèche

Grotte de la Salamandre

Sieben OGH-Mitglieder verbrachten die Auffahrtszeit in Südfrankreich, in der Region Ardèche. Es wurden wunderschöne und spannende Höhlen besucht, Höhlenfotos geschossen, Cave Planking versucht, knifflige Kletterrouten begangen, die delikate südfranzösische Küche genossen und Muscat de Frontignan kredenzt.

Text und Bild: Adrian Ochsenbein

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Domihöhle - längste Höhle am Tritt

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 03.05.2014 11:52

Der weitgehend trübe, aber immerhin tagsüber ziemlich trockene 1. Mai wurde für eine Vermessung der Domihöhle bei Einsiedeln genutzt. Dabei herausgekommen sind 98 vermessene Höhlenmeter, ein paar nette Bilder und eingedreckte und mindestens teilweise durchfrorene Akteure. Selbige sollen Gerüchten zu Folge in dieser tektonischen Höhle auf dezimeterdicke Sinterschichten, rätselhafte Knochen, merkwürdige Pilze und Neuland (!) gestossen sein. Zudem sollen offenbar dank ausgeklügelter, speleotechnisch optimierter Nahrung grosse Gesteinsmassen bewegt worden sein. Wir bleiben dran!

Teilnehmer: A. Ochstenbein, M. Annen, A. Dickert (Text), Bilder MA + AD

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OGH-Osterausflug 2014 Frankreich

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 29.04.2014 22:05
Ostern 2014, Dep. Ardèche und Gard

Rund um die Osterzeit verbrachten die Familien Neumann und Dickert zusammen mit einigen Bekannten ein paar schöne Ferientage in Südfrankreich. Neben fotogenen Höhlen wurden auch einige Städte und berühmte Bauwerke besucht.

Text und Bilder: Andy Dickert

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OGH-Osterausflug 2014 Schwäbisch Alb

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 06.05.2014 21:01

Die rund 16 Teilnehmer (OGH Mitglieder und deren Angehörige) trafen sich beim Vereinshaus des Höhlenvereins Blaubeuren. Nach kurzem Empfang besuchten wir den Eingangsbereich der Falkensteinerhöhle, und weil der Wasserstand tief war, konnten wir einige Meter der Höhle trockenen Fusses befahren. Einige von uns zogen den Neopren an und besuchten die Höhle bis zum Syphon.

Am folgenden Tag erlebten wir Höhlenforschung auf eine andere Art. Die Gänge der über 400 m langen Bärentalhöhle sind seit der Entstehung mit Sedimenten gefüllt. Die Mitglieder des Höhlenvereins Blaubeuren entfernen seit über 20 Jahren die Sedimente und erforschen so die Höhle. (Siehe: http://www.hoehlenverein-blaubeuren.de/index.php/baerentalhaehle-telemetrie). Wir durften uns am Transport von rund 600 mit Sedimenten gefüllten Säcken beteiligen. Rund 30 Personen stiegen in die Höhle ein und bildeten so das «Transport-Förderband». Sack um Sack wurde von Hand oder per Zugboxen ins Freie befördert. Nach rund 3stündigem Einsatz kam der erlösende Satz: «Das ist der letzte Sack». Nach kurzer Verpflegung besuchten einige von uns noch den bekannten Blautopf.

Neugierig stiegen einige OGH-Mitglieder am Sonntag in die Vetterhöhle (Siehe: http://www.hoehlenverein-blaubeuren.de/index.php/vetterhoehle-telemetrie) ein. Geplant war, mittels Bohrer und Spaltkeilen grosse Steine zu zerkleinern. Doch ein fehlender Gegenstand verhinderte diese Tätigkeit, so dass die Forschungsarbeiten auf die Untersuchung von Spalten verschoben wurde. Die Ergebnisse waren erfreulich.

Diejenigen, die nicht in die Vetterhöhle einstiegen, besuchten die Hintere Kohlhaldenhöhle (eine schöne Tropfsteinhöhle) und einen Teil der Sontheimerhöhle (siehe: http://www.sontheimer-hoehle.de). Diese Höhlen waren wegen des Fledermausschutzes eigentlich noch geschlossen. Eine Wanderung (oder eher ein Spaziergang) durch das Brieltal mit dem Besuch von Kleinhöhlen schloss den Tag ab.

Nach dem Reinigen des Vereinshauses fuhren wir am Montag nochmals zur Vetterhöhle. Diesmal ging es darum, Löcher für eine Sprengung am Schachtboden zu bohren. Auch diese Aktion konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Anschliessend fuhren wir nach Hause.
Der Ausflug in die schwäbische Alp war in jeder Beziehung gelungen. Die Mitglieder des Höhlenvereins Blaubeuren waren sehr hilfreich und unsere Wünsche wurden erfüllt. Wir werden die Beziehungen mit dem Verein weiter pflegen.

Vielen Dank an die Organisatorin Frau B. aus R.

Text: Richard Graf

Bilder: Lars Bohg, Markus Hasenfratz, Marianne Graf

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Die OGH in den Medien

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 02.04.2014 12:04

In der Zeitung "Ostschweiz am Sonntag" wurden am 30.3.2014 die langjährigen Grabungen im Ofenloch von René Scherrer vorgestellt:

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In der Zuger Zeitung vom 23.3.2014 wurden die Arbeiten von Oliver Knab im Kanton Zug vorgestellt:

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Einseiltechnik-Training auf dem Tritt

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 02.04.2014 08:22

Am 30. März wurde ein interclubmässiges Einseiltechnik-Training durchgeführt. Bei sommerlichen Temperaturen fand sich eine stolze Schar aus der OGH und dem HGY auf dem Tritt ein. Es galt verschiedene Seilstrecken mit Umhängestellen zu meistern. Ebenso konnten sich die Teilnehmer an verschiedenen, zum Teil kniffligen Kletterrouten messen. Auch die anwesende Kinderschar wagte sich mit grosser Freude in die Seile. Daneben konnten sich die Kleinen in den umliegenden Kleinhöhlen als Nachwuchs-Höhlenforscher betätigen. Grilladen und gemütliches Beisammensein rundeten diesen Anlass ab.

Bilder

Text und Bilder: Adrian Ochsenbein

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Mutteriloch (Wägital, SZ)

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 17.03.2014 22:17

Eine kleine Tour ins Mutteriloch im Wägital hatte zum Ziel, eine neue Foto- und Blitzausrüstung zu testen. Der Test ist gelungen, wie doch diese Auswahl von Bildern beweist. Die Höhle zeigte sich wie erhofft mit einigen Eisbildungen, aber doch so, dass die enge Verbindung in die tieferen Teile nicht zugeeist war. Im Übrigen genossen Fotograf, Models und Blitzer einen perfekten Frühlingstag im Wägital.

Bilder

Text und Bilder: Andy Dickert

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