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erstellt von Administrator — zuletzt verändert: 30.10.2019 19:30
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Herzhöhle (Wägital / SZ): 1 km Gesamtlänge erreicht und Höhle abgeschlossen!

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 21.08.2012 13:30

Am Sonntag 19.8.2012 haben Thomas Schulzki und der Schreibende die mutmasslich letzte Tour in die Herzhöhle unternommen. Die Höhle war 2006 entdeckt worden und gilt als grösste Neuentdeckung im Karrenfeld am Lachenstock.

Einige kurze Seitenäste sowie Schlotpartien wurden noch als Messstrecke erfasst, sodass am Schluss nun tatsächlich 1003 m Gesamtlänge für die Herzhöhle resultieren!  Dies ist somit die 4. Höhle am Lachenstock mit über 1 km Länge.

Die Herzhöhle besitzt neben einigen nicht abschliessend abgeklärten Schlot- und Deckenpartien zwei Ansatzpunkte mit einem gewissen Potenzial. Realistischerweise wird sich gegenwärtig und in absehbarer Zukunft niemand in der OGH um diese Stellen kümmern, sodass wir den Rückzug beschlossen und die Höhle nach 6 Jahren Bearbeitungszeit wieder sich selbst überlassen.

Den Ausstieg mit tonnenschweren Schleifsäcken und dem Kilometer Messstrecke im PDA erlebten wir mit einer Mischung aus Erleichterung, Wehmut, vielen Eindrücken einer doch sehr netten Entdeckung, Zufriedenheit und ‚endlich geschafft’. Wir hatten uns den heissesten Tag des Jahres ausgesucht und litten entsprechend beim schweisstreibenden Auf- und Abstieg mit dem ganzen Material. Da war die etwa 1.5°C kalte Höhle ein willkommener Eiskeller – wenigstens für die erste Stunde.

Die Beschriebe und Pläne sind weit fortgeschritten, sodass schon bald mit einer fertigen Dokumentation gerechnet werden kann.

 

Andy Dickert

Forschungslager Wägital (4.-10.8.2012)

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 20.08.2012 21:48

Das diesjährige Wägital-Forschungslager (4.-10.8.2012) darf als rundum gelungen bezeichnet werden. Grund dafür war einerseits das vor allem in der zweiten Hälfte durchwegs gute und trockene Wetter. Zweitens hatten wir dank unseren Neumitgliedern sowie einiger Wieder-Einsteiger schliesslich eine erfreulich rege Beteiligung. Leider war der Wetterbericht manchmal pessimistischer als die Realität und liess uns vorsichtshalber auf eine Tour in den KAO-Schacht verzichten.

Zur Hauptsache wurde Oberflächenprospektion betrieben. Die neu gefundenen 15 Objekte R25 bis R39 wurden dabei bis auf ein einziges gleich erforscht, vermessen und deren Koordinaten bestimmt. Insgesamt handelte es sich um eine beinahe schon riesige Fläche im mittleren und hinteren Teil des Karrenfeldes. Eher bescheiden war dabei die Ausbeute mit 13 Klein- und 2 Mittelhöhlen. Die Höhendichte zeigte sich nicht annähernd so gross, wie am benachbarten Lachenstock.

Dank einer optimal zusammengesetzten Engstellen-Spezialeinheit konnte die Fortsetzung im legendären ‚Gang 7’ der Mondhöhle erforscht und endlich abgeschlossen werden. Die 85 Neulandmeter mussten allerdings hart erarbeitet werden. Neu misst die Höhle 450 m Gesamtlänge. Eine weitere, altbekannte Höhle (R10) konnte ebenfalls endlich neuvermessen werden. In der Lufthüttenhöhle wurde eine neue, hoffnungsvolle Aufgrabaktion begonnen.

Einige Beulen und Kratzer trug wohl mancher Teilnehmer zu Tale, aber gravierendere Zwischenfälle waren zum Glück nicht zu verzeichnen.

Es bleibt die Hoffnung und Absicht, auch 2013 im etwa gleichen Rahmen wieder ein Lager im Wägital durchzuführen. Die Arbeit wird uns auf jeden Fall noch nicht so schnell ausgehen.

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Andy Dickert

Forschungslager (14. bis 22. Juli) auf dem Zwinglipass

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 15.09.2012 22:26

Zum 6. Mal trafen sich Höhlenforscher aus vier (OGH, AGN, HCA, SGH-L) verschiedenen Vereinen auf dem Zwinglipass zum Forschungslager. In den Mulden lag mehr Schnee als in früheren Jahren, was vor allem im «Schacht-Z7» und in der «Huldrychhöhle» wegen der Schneeschmelze zu stärkeren Höhlenbächen führte.

Damit das zu bearbeitende Gebiet nicht zu gross wird, beschlossen wir, die letztes Jahr begonnene Zone «G» ruhen zu lassen und beschränkten uns auf die Zonen «E» und «F». Im Gespräch mit den Alpsennen erfuhren wir auch die Flurnamen, in denen die neu zu erforschenden Höhlen liegen.

Das «Häxeloch (E7)» erstreckt sich bis heute über einer Länge von 143 m und erreicht eine Tiefe -63 m. Der wenige Meter daneben liegende «Schacht (E6)» ist mit dem «Häxeloch» verbunden. In der Zone «E» wurden noch weitere 3 Höhleneingänge gefunden. Die in früheren Jahren erforschten Höhlen «E1» und «E2» fanden wir nicht. Hier dürften die Koordinaten nicht stimmen, denn als wir mit einem GPS-Gerät die Eingänge suchten, standen wir bei den angegebenen Koordinaten inmitten von Rindern auf einer Weide anstatt vor einer Höhle.

Drei vielversprechende Schachteingänge wurden in der Zone «F» gefunden. Diese werden wir im Lager 2013 bearbeiten.

Im «Schacht-Z7» wurden während des Lagers verschiedene Fragezeichen geklärt. Die Schachthöhle führt nun weniger in die Tiefe, als wieder in die Höhe. 156 m Neuland wurden vermessen (130 m Westgang, 24 m Affenschlot). Die Schachthöhle ist mit einer Gesamtlänge von 809 m und einer Tiefe von –240 m nun die zweitgrösste Höhle im Alpstein. Erstmals setzten wir das SMS – Gerät von Beat Heeb ein. So erfuhren wir, wo sich die Forscher gerade in der Höhle bewegten oder wann sie mit dem Ausstieg begannen.

Die Mitglieder des HCA hatten Heimweh. Sie fanden auf der anderen Passseite (Kt. AI) eine Horizontalhöhle, die sie erforschen wollten. Die «Appenzellerhöhle», wie wir sie nennen, liegt in der Zone «R5» und ist bis jetzt 145 m lang und weist eine Höhendifferenz von ±29  m auf. Verschiedene Seitengänge müssen noch bearbeitet werden.

Damit wir in Zukunft alle Höhleneingänge und Höhlengänge im GIS erfassen können, benötigen wir die Daten elektronisch. Dies bewog uns, die «Huldrychhöhle» (P. Tanner HP66/1984) nochmals zu vermessen.

Mehrere Neumitglieder/Interessenten der OGH nahmen am Lager teil. Der Ausbildung wurde deshalb wieder grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Während drei Tagen war ein Maturand zu Gast, der nach einem Thema für eine Maturabeit suchte und, wenn der Betreuer einverstanden ist, auch fand.

Am Sonntag schlossen wir mit einem Besuch der «Schneehöhle», mit den imposanten Eisgebilden, das Lager unfallfrei ab.

Bilder

Text: Richard Graf

Ferienaktion 'Ferienpass March'

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 26.07.2012 07:49 Adrian Ochsenbein
Ferienaktion 'Ferienpass March'

Foto: A. Dickert

Am Samstag dem 14. Juli traf sich eine heitere Kinderschar der Ferienaktion 'Ferienpass March' in den Churfirsten ein. Mit OGH-Höhlenforschern tauchten die Kinder in die Welt der Höhlen ein. Sie robbten mit uns durch enge Höhlengänge und erfuhren gleichzeitig spannende Details über die empfindliche Höhlenwelt. Nach dem Anlass wussen die Kinder, was ein Höhlenforscher in seinem Alltag macht und wieso es die Höhlen zu schützen gilt.

Bilder

Neues Clublokal

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 02.05.2012 07:40
Neues Clublokal

Umzug

Das neue Clublokal in Uster ist bezugsbereit! Die Umzugsaktion ging mit nur marginalen Materialschäden über die Bühne. Am 2. Mai 2012 findet der Monatshock erstmalig am neuen Ort statt.

Weitere Infos

Familien- und Anfängerausflug

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 29.04.2012 21:25
Familien- und Anfängerausflug in die Schwäbische Alb
Familien- und Anfängerausflug

gross & klein waren dabei

Der Familien- und Anfängerausflug in die Schwäbische Alb war ein voller Erfolg. Auf dem Programm standen spannende und aquatische Höhlenbesuche. Daneben gab es auch für die Familien viel zu Unternehmen. Auch gab es viel Zeit für Geselligkeit und die Muse.

Vielen Dank an die Organisatorin Frau B. aus G.

Bilder

Rettungsübung Kolonne 7 - Pressestimmen

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 10.03.2012 21:41

Folgende Presseartikel sind über die Rettungsübung des Spéléo-Secours im Kreuzloch erschienen:

Rettungsübung Kolonne 7

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 27.02.2012 21:20
Rettungsübung des Spéléo-Secours im Kreuzloch

Die diesjährige Einsatzübung für die Retter der Kolonne 7 des Spéléo-Secours fand am 25.2.2012 im Kreuzloch (Unteriberg, Kt. SZ) statt. Für die rund 25 Retter, Einsatzleiter und Helfer war es meist die erste Übung in einer Wasserhöhle, sodass die technischen und logistischen Schwierigkeiten sicher für alle Beteiligten eine echte Herausforderung waren. Trotz kleinerer Probleme können wir die Übung als Erfolg verbuchen und der Figurant konnte nach fünf Stunden Transport am Eingang der Bahre entsteigen. Bilder der Aktion befinden sich hier. Am März-Höck werden noch einige Bilder mehr und einzelne Filmsequenzen gezeigt.
Im Namen der Einsatzleiter danke ich allen beteiligten Rettern und Helfern für ihren grossen Einsatz und ihre Unterstützung. Nur dank dem regelmässigen Training kann die Kolonne im Ernstfall effizient Hilfe leisten.

Bilder

Andy Dickert

Sternenhöhle (Unteriberg / SZ) - Fototour für Nationalen Kongress 2012

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 05.02.2012 20:44

Am 29.1.2012 begab sich eine Gruppe aus je die Hälfte OGH-/ und HGY-Leuten bei guten Sternenhöhle-Verhältnissen (viel Schnee, Nebel, -5 Grad) in den Untergrund. Ziel war die Fotodokumentation der Höhle für diverse Dokumentationen und einen Vortrag am Nationalen Kongress 2012. Hier eine kleine Kostprobe davon in der Bildergalerie. Mehr gibt's dann spätestens am Kongress selber zu sehen. Hier wird die OGH noch mit einigen weiteren Beiträgen zugegen sein. Eine Teilnahme ist daher allen Höhlen-Interessierten zu empfehlen (28.-30.9.2012).
In der Sternenhöhle geht's voraussichtlich im März weiter. Wir werden dann die 2 km-Marke knacken - hoffentlich;-)

Text: A. Dickert

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Vereinsausflug in die Erdmannshöhle

erstellt von Andreas Neumann — zuletzt verändert: 18.01.2012 16:40

Unser traditioneller Vereinsausflug am Sonntag nach der Mitgliederversammlung führt uns diesmal in die Erdmannshöhle in der Gemeinde Hasel (Südschwarzwald). Eine Gruppe sah sich den Schauhöhlenteil an, mit Frau Sprang als Führerin. Die andere Gruppe durfte mit Kurt Zimmermann als ehemaligem Forscher der Erdmannshöhle die Nebengänge (mit oder ohne Wasserlauf) erkunden. Besten Dank an unsere beiden FührerInnen!

Fotos

Weitere Infos zur Höhle (Artikel PDF)

Fototour im Kreuzloch

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 09.01.2012 20:53
Gemütliche Tour ins Kreuzloch

Neben dem wissenschaftlichen Erfassen einer Höhle gehört auch eine gute Fotodokumentation dazu, besonders, wenn das Forschungsobjekt visuell ansprechend ist. So fand am Samstag, dem 7. Januar eine gemütliche Fototour in das Kreuzloch der Ybriger Höhlenwelt statt. Mit dabei waren 3 Mitglieder der HGY und 4 Mitglieder der OGH.  Nachdem dieselbe Tour eine Woche vorher verschoben werden musste aufgrund Tauwetter und infolgedessen Hochwasser, zeigte sich der Höhlenbach verhältnismässig moderat, auch wenn es auf der Höhe der Talstation Weglosen bereits tagsüber wieder regnete. Auch der Zustieg erwies sich als unerwartet wenig tief verschneit.

Die Ybriger Forscher dokumentierten seltene Sinterformationen im Domgang, währenddessen die OGHler die Bildersammlung bis zur „Big Mamma“ ergänzten.

Fotos

Januar-Höck mit Vortrag zur Sihlhöhlenforschung

erstellt von Andreas Neumann zuletzt verändert: 06.01.2012 09:44

Der Januar-Höck war wiederum sehr gut besucht. Das Höcklokal platzte aus allen Nähten. Andy Dickert's Vortrag zur Sihlhöhlenforschung trug zur Steigerung der Attraktivität des Höckanlasses bei. Die Sihlhöhle wurde zuerst von einer Gruppe um René Scherrer Ende Siebziger/anfangs Achtziger Jahre über das Heuloch erforscht. Heute hängen Sihlhöhle und Heuloch zusammen. Später wurde die Höhle von der Höhlengruppe HGY weiterforscht. Gegenwärtig läuft eine Gesamtüberarbeitung des Höhlenprojekts als Gemeinschaftsprojekt von HGY und OGH. Das Projekt unter der Leitung von Andy Dickert ist auch eingebettet in ein Forschungsprojekt zur hydrologischen Untersuchung im Ybriggebiet. Die Sihlhöhle bietet interessantes Material und Fragestellungen zur Höhlengenese, bietet aber auch beachtlichen Sinterschmuck und andere Konkretionen.

Arbeiten in der Gäsihöhle

erstellt von Andreas Neumann — zuletzt verändert: 07.09.2011 23:46
Mitwirkende: Stephan Billeter

Das SISKA-Institut wurde angefragt eine Untersuchung der Gäsihöhle (bezüglich Hydrologie und Geologie) durchzuführen. Der Eingang der Gäsihöhle liegt im Kerenzerbergautobahntunnel (Fahrtrichtung Chur). Sie wurde beim Tunnelbau entdeckt und es gibt ansonsten keinen natürlichen Eingang. Die Höhle kann nur nach Absprache mit dem Tunnelbetreiber besucht werden und wenn der Tunnel gesperrt ist wegen Revision. Es kommt in der Höhle gelegentlich zu Hochwässern - in Extremfällen kann auch Wasser aus der Höhle in den Autobahntunnel austreten.

Neben den wissenschaftlichen Untersuchungen wollte das SISKA auch noch die bestehenden Pläne verbessern (vor allem Längs- und Querschnitte). Eine neu zu zeichnende Region (7ième Ciel und L'Enfer) befindet sich oberhalb eines Schlots, der zuerst neu bezwungen werden musste. Die Region 7ième Ciel (Siebter Himmel) ist für hiesige Verhältnisse aussergewöhnlich schön geschmückt mit Maccaroni, Exzentrikern und sonstigen Sinterbildungen. Das danach folgende L'Enfer (Hölle) ist dreckig, nass und engräumig.

Die 2 Touren in die Gäsihöhle fanden am 22. und 29.8.2011 statt.

Bilder unter diesem Link

Forschungslager Wägital 2011

erstellt von Andreas Dickert zuletzt verändert: 22.08.2011 21:37

Trotz einiger No Shows, krankheits- und unfallbedingter Absagen bzw. verkürzten Aufenthalten kann das diesjährige Wägital-Forschungslager (30.7. – 5.8.2011) als positiv verbucht werden. Grund dafür war vor allem das fast durchwegs gute und warme Wetter, das unsere Arbeiten auch im weiter entfernten Teil des Karrenfeldes begünstigte. Scheinbar hatten wir die einzig gute Woche dieses Hochsommers für uns gepachtet!

Nach der Prospektion von Sektor 5 beschäftigte uns dieser fast die ganze Woche. Hauptverantwortlich dafür war die eher überraschende Entdeckung eines grösseren Höhlensystems mit total sechs Eingängen und bedeutendem Eisvorkommen. Insgesamt wurden hier 390 m Gesamtlänge vermessen (Tiefe 53 m), und die Arbeiten sind bereits abgeschlossen. Die Höhle mit ihrem oberflächennahen, fossil-phreatischen Hauptzug ist ein wichtiges Bindeglied bezüglich der Ausbildung eines Höhlenniveaus zwischen Lachenstock und Rederten. Weitere Geländestreifen wurden prospektiert und einige Kleinobjekte vermessen.

Im KAO-Schacht und in der Mondhöhle wurde weitergearbeitet. Im ersteren konnte erstmals seit 4 Jahren wieder die tiefste Zone erreicht werden und dort einige Fortsetzungen erkundet werden. Ein neuer tiefster Punkt liegt in 284 m Tiefe und die Gesamtlänge nähert sich nun definitiv der Km-Marke. Die extrem selektive Engstelle der Mondhöhle zeigte sich dieses Jahr unbarmherzig. Immerhin konnten hier doch noch einige Fragezeichen beseitigt werden.

Endlich abgeschlossen wurde mit immerhin fast 140 m Gesamtlänge auch das Objekt K148 im Lachenstock-Karrenfeld.

Als weitere Aktivitäten wurden Fototouren und einzelne Besichtigungen durchgeführt.

Die intensive, effiziente und für alle Teilnehmer sicher auch lehrreiche Lagerwoche ging mit dem letzten Bier am Freitagnachmittag zu Ende. Der Bier- und Weinvorrat wurde bis auf den letzten Tropfen vernichtet – ein Beweis, dass auch der gemütliche Teil des Lagers nicht zu kurz kam.

Fotos

Andy Dickert

Zwinglipasslager 2011 – Forschen und Ausbilden

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 05.09.2011 20:24

Dieses Jahr bestimmten das Wetter eher in negativem Sinn und die Jugend im Positiven das Lager auf dem Zwinglipass. Trotz des teilweise regnerischen Wetters, wurden verschiedene Arbeiten in und um die Höhlen ausgeführt. Weil fast die Hälfte der durchschnittlichen Teilnehmerzahl von 15 jünger als 16 Jahre war, wechselten sich Forschung und Ausbildung in loser Folge ab.

Schacht einrichten und Vermessungsübungen wurden zum Teil an neuen oder an bekannten Objekten geübt. In der nahen Kletterwand wurden die Jüngsten unter den Teilnehmern ins Klettern und Abseilen eingeführt.

Im Schacht Z7 wurden weitere Teile erforscht und teilweise abgeschlossen, noch aber sind diverse Fragezeichen offen. Der Schacht wurde nicht jeden Tag befahren, weil sich bei Regen ein Wasserfall im Schacht bildet, in dem sowohl ab- als auch aufgestiegen werden muss. Wir stellten im Laufe des Lagers fest, dass das warme Frühlingswetter, an der Oberfläche den Schnee schnell wegschmolz, nicht aber in den Schachtzonen. In verschiedenen Schächten liegt der Schnee höher als in früheren Jahren.

Die weitere Prospektion der Zone C verschoben wir auf später und wandten uns den Karrenfeldern der Zone G zu. Verschiedene Schächte mit Tiefen zwischen 30 und 60m wurden erforscht und vermessen. Abgeschlossen wurden die wenigsten, weil wir wegen des Schnees am Schachtboden, zu einem späteren Zeitpunkt nochmals in die Schächte absteigen werden.

Wir können auf ein interessantes und für viele Teilnehmer auch ein lehrreiches Lager zurückblicken.

 

Text: Richard Graf

Bilder: Markus Hasenfratz, Fredy Fleury, Xhemail Maliqi, Richard Graf

Pressestimmen

Rettungsübung Kolonne 7 & SAC

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 05.07.2011 21:21

Bericht im Einsiedeleranzeiger über die Rettungsübung der Rettungskolonne 7 von Speleo-Secour Schweiz zusammen mit der Rettungskolonne des SAC Einsiedeln

Bericht lesen

Bilder

Hochzeit A.D. & A.G.

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 05.07.2011 21:10

Am 15.04.2011 haben Andreas 'Dicky' Dickert und Antonella Giannini sich das Jawort geschenkt.
Die OGH gratuliert dem Brautpaar und wünscht den beiden frischvermählten alles Gute für die Zukunft!

Weitere Fotos im Memberberich.

Furgglenhöhle – Höhlenkunde für Kinder

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 23.06.2011 19:54

Im Rahmen eines Klassenlagers lernten Schüler aus Gonten den Alpstein näher kennen. Verschiedene Themen bildeten die Grundlage für die Aktivitäten im Laufe des Tages. Der zweitletzte Tag stand unter dem Thema Mut. Der Besuch der Furgglenhöhle bildete dabei einen Höhepunkt des Lagers. Während des Aufstiegs zur Höhle war der bevorstehende Besuch noch nicht das grosse Thema. Doch als in der grossen Eingangshalle die Vorbereitungen begannen, stellte sich doch das  eine oder andere Kind die Frage, was erwartet mich hinter diesem dunklen Loch, durch das ich bald kriechen soll?
Begleitet wurden die Kinder von Mitgliedern der Ostschweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung, die bei der Vorbereitung von Mitgliedern des Höhlenclub Alpstein unterstützt wurden. Bevor in die Höhle eingestiegen wurde, erfuhren die Kinder, weshalb der Alpstein hier steht und woraus der Kalk besteht. Vielleicht denkt ein Kind anlässlich der Ferien am Meer an die Worte vor der Höhle und fragt sich, wo sich dieser Meeresstrand in einigen Millionen Jahren wohl befindet?
Als alle bereit waren, krochen die ersten durch die Engstelle und standen kurz darauf in einem grösseren Raum. Über die Steine kletternd erreichten sie über den leicht ansteigenden Gang den Saionaradom. Wie hoch ist die Halle? Rund 20m und die normale Stirnlampe reichte nicht aus, um den Raum auszuleuchten. Die Höhlenforscher benutzen seit einigen Jahren LED – Stirnlampen und diese spendeten genügend Licht, um den Raum auszuleuchten und ein Staunen der Kinder auszulösen. Hier war genügend Platz, um auch die Entstehung einer Höhle oder das Wachsen eines Tropfsteines zu erklären. Unterwegs wurden weitere Fragen zur Höhle im Allgemeinen und zur Furgglenhöhle im Speziellen beantwortet.
Nun stiegen wir den Gang abwärts und bei den Stufen, die auf dem Hosenboden rutschend überwunden werden mussten, stellte mancher die Frage: «Müssen wir da wieder hinauf?». Ja, aber mit Klettern, kam die Antwort. Warum tropft es hier? Der Kalk ist porös und durch Ritzen dringt das Wasser. Weiter wurde abgestiegen, bis die Halle erreicht wurde, wo sich die Höhle in ein oberes und unteres System aufteilt. Hier kehrten wir um. Für die Kinder endete ein erlebnisreicher Tag.

Text und Bilder Richard Graf

Weidhöhle - Im Dienste der Wissenschaft

erstellt von Richard Graf zuletzt verändert: 20.06.2011 21:25

Am Wintertreffen stellte Dominik Fleitmann das Projekt STALCLIM vor und Ana Häuselmann untersucht die Tropfsteine in der Schweiz. Am Donnerstag (09.06.11) stiegen wir (OGH - René, Stephan, Richi STALCLIM – Ana, Seraina, Sebastian) zur Weidhöhle bei Ecce Homo auf. Bereits hier mussten wir die Tücken der Zeit erfahren. Weil der Wald ein Stück abgeholzt wurde, bogen wir von der Weide her zu früh in den Wald ein und fanden den Eingang nicht so schnell. Die Suche nach dem Eingang beendeten Stephan und Seraina auf eine menschliche Art, sie fragten einen Bauern in der Nähe, ob er wisse wo der Eingang sei. Ja antwortete dieser und bald standen wir vor dem Eingang.
Nun galt es, für die Probeentnahme geeignete Tropfsteine zu finden. Ana und Sebastian betrachteten verschiedene Tropfsteine und besprachen das weitere Vorgehen. Währenddessen kümmerten sich Stephan und Seraina um das Wasser und die Bohrgeräte. Bald war entschieden, wie das Ganze vor sich gehen soll. Während Ana die Vorbereitungen für die Bohrungen traf, sammelten Seraina, Stephan und Sebastian Tropfwasser. Es entwickelte sich ein Fragespiel um die Anzahl Tropfen. Während einiger Minuten zählten wir die Tropfen, die in das Fläschchen fielen und stellten fest, die Anzahl der Tropfen nahm ständig zu – 45, 47, 56, 58/Minute, das heisst das Wasser begann schneller zu fliessen. Der Regen draussen hingegen hörte auf.
Inzwischen hatte Ana die Benzinbohrmaschine (CO2 Konzentration vor dem Bohren 0.03%, nach dem Bohren 0.33%) vorbereitet und die Bohrerei konnte beginnen. Langsam frass sich der Bohrer in den Stalagmit und die weisse Masse des mit Wasser verdünnten Bohrstaubes floss über den Tropfstein herunter. Mehrmals wurde der Bohrvorgang unterbrochen um die Bohrstelle zu kontrollieren. Nach einer Bohrtiefe von ca. 10cm ging es dann zu Sache. Stephan unterstützte Anna beim Halten der Bohrmaschine und ab jetzt wurde nur noch gebohrt. Einzig wenn Wasserspender Sebastian Wassermangel meldete, wurde unterbrochen. Nach weiteren gut 20 Minuten waren die ganzen 30cm gebohrt.
Nun musste der Bohrkern noch aus dem Loch gehoben werden. Mit einer Eisenstange und einem Gummihammer schlug Ana von oben auf den Kern und schon war der Bohrkern nicht mehr mit dem Stalagmiten verbunden. Mit einem Haken zog Sebastian den Kern vorsichtig aus dem Loch und legte diesen in Ana’s Hände. Die Arbeit war damit beendet und wir räumten die gesamten Utensilien zusammen und stiegen aus der Höhle.
Für uns OGHler ging ein interessanter, lehrreicher Tag zu Ende. Gespannt warten wir nun auf die Resultate, die später in der Höhlenpost publiziert werden.

Text und Bilder Richard Graf

Seeblistöckli, Hoch Ybrig

erstellt von Adrian Ochsenbein zuletzt verändert: 24.05.2011 20:51

Drei Generationen auf Forschungstour!

Am So 22.5.2011 begab sich Jung und Alt auf Forschungstour im Gebiet Hoch Ybrig. Hier gibt es einige Kleinschächte im Nummulitenkalk zu vermessen, wobei auch die Jüngsten tatkräftig mithalfen. Trotz dem schneearmen Winter fanden wir in einem Schacht noch reichlich Schnee und Eis... und leider auch viel Abfall.
Rechtzeitig vor dem Eintreffen der Gewitter konnten wir unsere wohlverdienten Würste geniessen.

Text: Andy Dickert

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Januarhöck 2021 06.01.2021 19:00 - 22:30 — Eventraum K1, Zeughausareal Uster
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